Update steht ab sofort bereit


Neulich noch in der Beta, ab sofort für alle Nutzer und im stabilen Rollout verfügbar ist das Update auf Home Assistant 2026.8. Das neue Update möchte den Einstieg und die Nutzung der Smart-Home-Plattform für weniger versierte Nutzer vereinfachen. Zählpixel

Im Zuge der Vereinfachungen setzt man bei neuen Installationen von Home Assistant OS jetzt auf den Standard-HTTP-Port 80, was den Abruf der Home-Assistant-Seite ohne Angabe eines zusätzlichen Ports (bislang 8123) – sprich wie eine normale Webseite – erlaubt.

Bei Bestandsnutzern bleibt alles wie gehabt, auf Wunsch kann man aber auch auf den neuen (oder einen anderen) Port umstellen. Man hat auch Sicherheitsvorkehrungen getroffen, dass Nutzer nicht ausgesperrt werden, sollte etwas bei der Umstellung schieflaufen. Falls ihr den Port ändert, dann denkt dran, auch Lesezeichen oder eventuell angebundene Dienste entsprechend zu aktualisieren.

Durch das Entfernen der Labels „Fortgeschritten“ oder „Experte“ will man Nutzer weniger abschrecken. Diese sollen sich auf der Plattform dann mehr ausprobieren. Stattdessen beschreibt man nun in einfachen Worten, was eine Funktion leistet.

Einfacher wird auch das Erlebnis rund um die Home Assistant Cloud. Während bisher alle Funktionen auf einer langen Seite mit Einstellungen waren, hat man die Cloud-Funktionen nun grundlegend überarbeitet und übersichtlicher dargestellt. Jede Funktion (Fernzugriff, Backups, Sprachassistenten, die Companion-App und mehr) hat fortan ihren eigenen Bereich. Die Einstellungen für die einzelnen Funktionen wurden auf eigene Seiten verlagert, was eine verbesserte Übersicht gewährleisten soll.

Home Assistant setzt in Automatisierungen, Skripten oder auch im Dashboard für jedes Gerät und jeden Sensor auf eine Entitäts-ID. Die Benennung dieser wird mit dem neuen Update flexibler: Das Namensschema lässt sich jetzt individuell (etwa in der Reihenfolge) anpassen und festlegen.

Auch die Verwaltung der Geräte wird übersichtlicher: Bislang wurden physische Geräte, die über zwei verschiedene Integrationen eingerichtet wurden, von Home Assistant zu einem einzigen Gerät zusammengefasst. Ab der August-Version behält jede Integration ihren eigenen Geräteeintrag bei, sodass nichts mehr zusammengefasst wird. Automatisierungen und Skripte funktionieren weiterhin. Ihr solltet aber nochmals Automatisierungen prüfen, die direkt auf die ID eines Gerätes verweisen. Die Vereinfachung ist der Grundstein für eine flexiblere Geräteverwaltung, die in den kommenden Monaten kommen soll.

Ansonsten gibt es neue Auslöser und Bedingungen zum Erstellen von Automatisierungen. „Vibration“ verfügt nun über Bedingungen, die zu den entsprechenden Auslösern passen. Neben der Reaktion in dem Moment, in dem eine Vibration beginnt oder aufhört, kann man auch im Rahmen einer Automatisierung prüfen, ob etwas vibriert oder eben nicht. Als Beispiel wird die fertige Waschmaschine angeführt, die eben nicht mehr rüttelt und dann eine Nachricht „Wäsche ist fertig“ senden kann.

Automatisierungen lassen sich jetzt auch über den Auslöser „Mond“ starten. Etwa, wenn der Mond in eine neue Phase eintritt. Die aktuelle Mondphase lässt sich im Rahmen einer Automatisierung ebenfalls abfragen. Außerdem neu: Eine Google-Health-Integration liefert Fitness- und Gesundheitsdaten zu Home Assistant.

Das Update steht ab sofort zum Einspielen bereit. Weitere Neuerungen gibt es im Monatstakt, sprich: Anfang September sollte dann die neue Version 2026.9 zur Verfügung stehen. Üblicherweise erscheint das Update immer am ersten Mittwoch im Monat – das wäre dann bereits am 2. September.

Home Assistant 2026.8: Das sind die Neuerungen
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