Frische Eiswürfel ohne Wartezeit im Gefrierfach – das verspricht die Eiswürfelmaschine Loefme. Sie soll in wenigen Minuten Eis in zwei Größen liefern.
Sobald die Temperaturen steigen, greifen viele zu gekühlten Getränken. Wer keine Lust hat, das Gefrierfach mit Eiswürfelformen zu blockieren oder teure Tütenware aus dem Supermarkt zu schleppen, findet in elektrischen Eiswürfelbereitern eine praktische Alternative.
Die Loefme-Eiswürfelmaschine soll laut Hersteller in nur sechs Minuten den ersten Schwung liefern und bis zu 12 kg Eis pro Tag produzieren – wahlweise in zwei Größen. Ob das Gerät ab 55 Euro dies Versprechen in der Praxis einhält, klärt unser Test.
Design und Ausstattung
Die Loefme kommt sicher verpackt zusammen mit einer Eisschaufel, einem Auffangkorb und einer Anleitung an. Das Gehäuse präsentiert sich in einem schlichten, minimalistischen Design und fügt sich damit gut in Küche, Büro oder Wohnmobil ein. Das Gerät bringt einen abnehmbaren Tragegriff mit, der den Transport erleichtert. Auch am Eiswürfelkorb sitzt ein Griff – ein Detail, das bei anderen Modellen in unseren Tests bisher fehlte. So lässt sich der Korb bequem entnehmen. Beide Griffe können demontiert werden, was nochmals etwas Platz bei der Lagerung spart.
Der Zugang zum Eisfach erfolgt über eine Klappe auf der Oberseite. Im Inneren befindet sich der Wassertank mit 1,2 Liter Fassungsvermögen, der Auffangkorb sitzt darüber und bietet Platz für rund 0,6 kg Eiswürfel. Ein durch einen Stöpsel gesicherter Wasserablauf im Innenraum erleichtert das Entleeren und die Reinigung. An der Oberseite sitzt ein übersichtliches LED-Display, das den Betriebsstatus, Wassermangel, einen vollen Eisbehälter sowie die gewählte Eiswürfelgröße anzeigt.
Zur Wahl stehen zwei Größen: kleine Würfel mit 20 × 25 mm (S) und größere mit 25 × 30 mm (L). Pro Durchgang produziert die Maschine neun dieser Bullet-Eiswürfel. Für die Kühlung sorgt ein Doppelkondensator, der laut Hersteller für stabilen Betrieb und Langlebigkeit steht.
Bilderstrecke: Eiswürfelmaschine von Loefme
Praxistest
Vor dem ersten Einsatz reinigen wir die Einzelteile gründlich. Anschließend füllen wir den Wassertank bis zur Markierung, setzen den Auffangkorb ein und schließen den Deckel. Nach dem Einschalten startet die Loefme direkt – per Knopfdruck lässt sich die Würfelgröße wählen.
Zu Beginn ist ein leichtes Brummen der Kühlung und Wasserpumpe zu hören, gefolgt von mechanischen Geräuschen beim Ausrichten der Kühlelemente. Danach heißt es warten. Der Hersteller gibt sechs bis 13 Minuten für den ersten Schwung an – in der Praxis liegen wir bei den großen Würfeln bei knapp 12 Minuten für den ersten Durchgang. Ab dem zweiten Zyklus arbeitet die Maschine dann schneller: rund acht bis neun Minuten pro Schwung mit neun Würfeln in Größe L. Die Herstellerangabe von sechs bis acht Minuten nach einer Stunde Betrieb trifft damit zu.
Bei den kleinen Würfeln geht es entsprechend flotter. Die maximale Tagesleistung von 12 kg dürfte im Dauerbetrieb realistisch sein, sofern regelmäßig Eis entnommen und Wasser nachgefüllt wird. Denn: Der Auffangkorb kühlt nicht aktiv, sodass die Würfel bei längerem Verbleib nach und nach schmelzen. Sobald der interne Sensor einen vollen Behälter erkennt, stoppt die Produktion automatisch. Auch bei Wassermangel meldet sich das LED-Display und die Maschine pausiert.
Die Lautstärkemessung aus einem Meter Entfernung bestätigt die Herstellerangabe – wir bleiben knapp unter 43 dB, was im Alltag ausreichend unauffällig ist. Für die Reinigung reicht ein fünfsekündiger Druck auf die entsprechende Taste, danach läuft das 30-minütige Programm automatisch ab. Der Wasserablauf im Innenraum erleichtert das anschließende Entleeren spürbar.
Preis
Die Loefme-Eiswürfelmaschine ist laut Preisvergleich ab 135 Euro erhältlich und positioniert sich so im Mittelklasse-Segment der elektrischen Eiswürfelbereiter. Bei Aliexpress ist das Modell derzeit aber schon ab 55 Euro verfügbar – hier gibt es eine klare Kaufempfehlung.
Fazit
Die Loefme-Eiswürfelmaschine hinterlässt einen soliden Eindruck. Der erste Schwung Eiswürfel landet nach etwas mehr als 10 Minuten im Auffangkorb. Für den täglichen Gebrauch, spontane Partys oder Grillabende reicht die Produktionsleistung von bis zu 12 kg pro Tag locker aus.
Positiv fallen die praktischen Details auf: Der Tragegriff am Gerät und der zusätzliche Griff am Auffangkorb erleichtern die Handhabung deutlich. Beide lassen sich abnehmen, was die Maschine platzsparender macht. Auch der Wasserablauf im Innenraum ist ein Pluspunkt – bei vielen Konkurrenten fehlt eine solche Lösung. Die Selbstreinigung läuft auf Knopfdruck, das LED-Display informiert übersichtlich über Betriebsstatus, Wasserstand und Eismenge.





