Taiwan nimmt Nvidia-Mitarbeiter in Chip-Schmuggel-Ermittlung fest


Taiwans Staatsanwaltschaft hat einen Nvidia-Mitarbeiter festgenommen. Es geht um den mutmaßlich illegalen Export von KI-Servern von Super Micro nach China. Das berichten Bloomberg und Reuters.

Die Staatsanwaltschaft Keelung erklärte am Dienstag, ein Verdächtiger mit Nachnamen Chang sei nach Durchsuchungen von Wohnung und Arbeitsplatz am 24. Juli befragt und dann in Haft genommen worden – wegen Fluchtgefahr und der Gefahr, dass er Beweise vernichtet oder Zeugen beeinflusst. Laut den Berichten lauten die Vorwürfe Urkundenfälschung und Untreue, durchsucht wurde auch Nvidias Büro in Taipeh.

Die geschmuggelten Server enthielten Nvidia-Chips, die unter US-Exportkontrollen fallen. Nvidia bestätigte das Arbeitsverhältnis nicht und teilte Reuters mit, man verkaufe vor allem an bekannte Partner, die die Einhaltung der US-Regeln sicherstellen. Es ist die dritte Durchsuchungsrunde nach Mai und Juni, als drei Personen sowie zwei Super-Micro-Beschäftigte festgenommen wurden.

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