SwitchBot bringt mit kata einen KI-Assistenten direkt in die eigene App. Der LLM-gestützte Assistent soll Steuerung, Einrichtung, Automation und Fehlerbehebung an einer Stelle bündeln. Damit will der Hersteller vor allem Einsteigern den Zugang zum eigenen Smarthome erleichtern.
Steuerung und Automation per natürlicher Sprache
Nutzer können ihre SwitchBot-Geräte künftig per Text oder Sprache steuern und dabei mehrere Aktionen in einem einzigen Befehl auslösen, etwa das Licht ausschalten, die Vorhänge schließen und gleichzeitig die Klimaanlage anpassen. Auch Automationen lassen sich direkt in natürlicher Sprache anlegen: Statt Auslöser, Zeitpläne und Aktionen manuell festzulegen, beschreiben Nutzer einfach eine gewünschte Routine, etwa dass sich die Schlafzimmervorhänge werktags morgens öffnen sollen. Kata versteht dabei nach Angaben von SwitchBot auch die Absicht hinter vageren Aussagen wie „Der Raum ist zu dunkel“ und schlägt passende Aktionen vor. Sind Anfragen unvollständig oder mehrdeutig, etwa weil mehrere ähnliche Geräte infrage kommen, fragt der Assistent gezielt nach, bevor er eine Aktion ausführt. Innerhalb einer aktiven Sitzung behält kata dabei den Kontext bei, sodass Nutzer Geräte- oder Raumangaben nicht wiederholen müssen.
Einrichtung per OCR und Support bei Problemen
Bei der Ersteinrichtung kann kata neue SwitchBot-Produkte per optischer Zeichenerkennung anhand der Verpackung identifizieren und anschließend Schritt für Schritt durch die passende Installation führen. Treten später Probleme auf, etwa weil sich ein Gerät nicht verbinden lässt, greift kata auf Handbücher, FAQs, Videos und weitere Support-Ressourcen zurück, um bei der Fehlerbehebung zu helfen. Damit müssen Nutzer nicht mehr selbst zwischen Geräteseiten wechseln oder Anleitungen durchsuchen.
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Verfügbarkeit, Limits und Datenschutz
Der SwitchBot kata KI-Assistent steht ab Version 9.29 der SwitchBot App zur Verfügung, aufrufbar über ein Icon direkt auf dem Startbildschirm der App. Aktuell begrenzt SwitchBot die Nutzung auf 100 erfolgreich ausgeführte KI-Vorgänge pro Tag, dieses Limit kann sich laut Hersteller künftig noch ändern. Vor der ersten Nutzung müssen Nutzer der Verarbeitung ihrer Daten zustimmen. SwitchBot betont dabei, keine Stimmabdruckdaten zu extrahieren oder zu speichern und weder Originalsprachaufnahmen, Bilder bisher nicht anonymisierte personenbezogene Daten zum Training eigener KI-Modelle zu verwenden.
Generierte Antworten und Protokolle können hingegen auf den Cloud-Servern des Unternehmens gespeichert werden, lassen sich dort aber von Nutzern einsehen, verwalten und löschen.
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Quelle: Pressemitteilung SwitchBot





