So viele Gewinner wie nie nutzen KI-Tools




Bei den diesjährigen Pulitzer-Preisen haben so viele Preisträger wie nie zuvor den Einsatz von KI offengelegt: fünf Gewinner und drei Finalisten, berichtet Nieman Lab. Die Pflicht zur Offenlegung besteht seit 2024. Dieses Mal kamen häufiger generative KI-Tools und große Sprachmodelle (LLMs) zum Einsatz, vor allem um große Dokumentenmengen schneller zu durchsuchen. Das Wall Street Journal fasste mit einem internen LLM-Tool Tausende öffentliche Dokumente zu Überschwemmungen in Texas zusammen. Die Minnesota Star Tribune übersetzte mit ChatGPT das in Pseudo-Kyrillisch verfasste Tagebuch einer Attentäterin und ließ die Ergebnisse von Sprachexperten prüfen. Die Associated Press durchsuchte per LLM zehntausende geleakte Dokumente zur chinesischen Überwachungstechnik. Und die New York Times setzte GPT-5 ein, um ihre manuelle Klassifizierung von SEC-Kryptoklagen gegenzuprüfen.

Pulitzer-Administratorin Marjorie Miller sagte, KI habe sich als Werkzeug etabliert, Einreichungen müssten aber letztlich von Menschen erstellt sein. Ab nächstem Jahr gelte die KI-Offenlegung auch für Bucheinreichungen.

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