Wer bei MOVA kauft, steht aktuell vor zwei ähnlichen Modellen. Der Z70 startete im Juni 2026 und lief bei uns im Juli 2026 durch den Test. Der Z60 ist rund 10 Monate älter und kam im August 2025 in den Handel. Unser Test dazu stammt aus dem Oktober 2025. Beide reinigen mit einer Wischwalze statt mit rotierenden Pads.
Testsieger ist der Z60 mit Gesamtnote 1,4, der damit klar vor dem Z70 mit 2,5 liegt. Der Abstand entsteht nicht beim Saugen, sondern beim Wischen. Der Z70 erkannte in unserem Test mehrere Verschmutzungen nicht als solche und reinigte sie deshalb nicht. So bleibt Wischen die klare Schwäche des Z70. Zusätzlich kostet der Testsieger derzeit weniger.
Kurzfazit | Beide Modelle auf einen Blick
MOVA Z70 Ultra Roller Complete


Der Z70 ist die neuere Konstruktion und übernimmt das Walzenprinzip des Vorgängers. Statt rotierender Pads arbeitet eine durchgehende Walze, die während der Fahrt über einen Abstreifer gereinigt wird. Der Laserturm lässt sich versenken, sodass der Roboter flach unter Möbel kommt. In unseren Messungen überzeugt der Z70 vor allem beim Saugen und Klettern. Beim Wischen fällt er dagegen deutlich zurück, weil die Fleckenerkennung des Z70 mehrfach danebenlag. Auf den Chassis-Lift des Vorgängers verzichtet MOVA bei diesem Modell.
MOVA Z60 Ultra Roller Complete


Der Z60 kam rund 10 Monate früher auf den Markt und war zum Testzeitpunkt unser Testsieger. Seine Walze lässt sich nicht nur anheben, sondern auch verschließen, damit Teppiche trocken bleiben. Dazu kommt ein Chassis-Lift, der den Roboter an Kanten anhebt. In unseren Messungen nimmt der Z60 auf Hartboden 99,86 g auf und lässt damit nur 0,14 g liegen. Als Kritikpunkte bleiben der hohe Akkuverbrauch und die am Boden schleifende Bürstenabdeckung. Auf langfaserigem Teppich bremst der Langflor die Navigation des Z60.
Auf einen Blick | Das Duell in Zahlen
Die Scorecard zeigt die vier Blocknoten und ihre Gewichtung in der Gesamtnote.
MOVA Z70 Ultra Roller Complete
Disziplin
MOVA Z60 Ultra Roller Complete
2,5
Unsere Gesamtnote
1,4
Gesamtsieger nach Note: MOVA Z60 Ultra Roller Complete (1,4)
Den Ausschlag gibt das Wischen mit 17 % Gewicht, weil der Abstand hier am größten ist. Navigation mit 36 % und Technik mit 19 % gehen zwar stärker ein, doch dort liegt der Z70 nur knapp vorn.
SCHNELL-CHECK | Für wen lohnt sich welches Modell?
Für die meisten Haushalte ist der Z60 die richtige Wahl. Er wischt in unserem Test zuverlässig, weil seine Schmutzerkennung die verschmutzten Stellen tatsächlich anfährt. Zusätzlich lässt sich die Walze des Z60 anheben und verschließen, was Teppiche vor Feuchtigkeit schützt. Der Z60 ist dabei das günstigere Gerät und damit doppelt im Vorteil.
Der Z70 passt in Wohnungen mit hohen Türschwellen und großen Flächen. In unseren Messungen kommt der Z70 am besten über Kanten und benötigt für denselben Raum weniger Akku. Wer viel Hartboden feucht reinigt, bekommt mit ihm allerdings ein schwankendes Ergebnis. Für diese Haushalte ist der Z60 die sicherere Wahl beim Wischen.
- Ideal für: Für Haushalte mit viel Hartboden und regelmäßiger Feuchtreinigung ist der Z60 die passende Wahl, während der Z70 in Wohnungen mit hohen Schwellen und weiten Flächen seine Stärken zeigt.
- Weniger ideal für: Wer gründlich bis an die Wand wischen möchte, sollte den Z70 meiden. Der Z60 wiederum tut sich auf langfaserigem Teppich schwer und braucht viel Akku.
- Highlights im Test: Beim Z60 stehen 99,86 g von 100 g auf Hartboden und die volle Punktzahl des Z60 beim Wischen in beiden Wischprüfungen der Fläche. Beim Z70 sind es 5,5 von 6 Punkten beim Überfahren von Hindernissen und 19,5 von 21 Punkten in der Teppichnavigation.
- Beachte: Der Z70 erreicht beim Wischen nur Note 6,0, der Z60 dagegen 1,0. Dafür verbraucht der Z60 im Testraum viel Akku und kommt in dieser Wertung nur auf 12 von 45 Punkten.
- Tipp: Weitere Modelle dieser Klasse und eine ausführliche Kaufberatung findest du in unserem Saugroboter Finder.
Technik & Ausstattung | Zwei Konzepte im Detail
Der Z70 wischt mit einer durchgehenden Walze, die während der Fahrt über einen Abstreifer gereinigt und mit frischem Wasser versorgt wird. Sein eigener Wassertank fasst laut Hersteller 150 ml, die Walze hebt er nach Datenblatt um 13 mm an. Beim Saugen gibt MOVA 36.000 Pa an. In unserer Bewertung der Wischtechnik erreicht er die vollen 10 von 10 Punkten, weil Mopplift, anhebbare Seitenbürste und abdeckbare Rolle vorhanden sind. Dass dieses Walzenprinzip inzwischen die Oberklasse bestimmt, zeigt auch die Ankündigung: Roborock kündigt Flaggschiff-Saugroboter mit Wischwalze an. Die Schwäche des Z70 liegt deshalb nicht in der Mechanik, sondern in der ungenauen Fleckenerkennung des Z70.
Der Z60 nutzt dasselbe Walzenprinzip, ergänzt es aber um Details, die der Nachfolger nicht mehr mitbringt. Seine Walze lässt sich anheben und zusätzlich verschließen, damit Teppiche trocken bleiben. Laut Hersteller hebt er den Mopp bis 25 mm an, also fast doppelt so weit wie der Z70. Die Saugkraft nennt MOVA mit 28.000 Pa, und in unseren Messungen reicht das für 99,86 g von 100 g auf Hartboden. Dazu kommt der Chassis-Lift des Z60, der das Fahrwerk an Kanten anhebt.




Bei Höhe und Gewicht nennt MOVA für beide Modelle dieselben Werte, nämlich 9,6 cm und 5,7 kg. Beide versenken ihren Laserturm, was sie für niedrige Möbel interessant macht, wie unser Ratgeber „Flache Saugroboter im Test | Die besten Modelle für niedrige Möbel!“ zeigt. Die Lautstärke gibt der Hersteller jeweils mit 65 dB an, womit beide im üblichen Rahmen dieser Klasse liegen, den wir im Ratgeber „Leiser Saugroboter | Welcher ist der beste?“ einordnen. Der Staubbehälter im Roboter fasst laut Datenblatt bei beiden 210 ml, der Akku hat 6.400 mAh. Bei der Laufzeit nennt MOVA 225 Minuten für den Z70 und 150 Minuten für den Z60, sodass beim Z70 die längere Laufzeit im Datenblatt steht.
In der Station sind die Unterschiede größer. Für den Z70 gibt der Hersteller 5.500 ml Frischwasser, 4.500 ml Abwasser und einen 4.000 ml großen Staubbehälter an, beim Z60 sind es 4.000 ml, 3.500 ml und 3.200 ml. Auch im Roboter selbst hat der Z70 mit 150 ml gegen 100 ml den größeren Wassertank, weshalb der Z70 die größeren Tanks mitbringt. Die Moppreinigung erfolgt laut Datenblatt beim Z70 mit 100 Grad und beim Z60 mit 80 Grad. In unserer Bewertung der Station landen dennoch beide bei 14,5 von 15 Punkten, weil Ausstattung und Wartungsaufwand nahezu gleich ausfallen.
Daten | Alle Messwerte im Direktvergleich
In der Datentabelle findest du unsere Messwerte in Gramm und Punkten neben den Herstellerangaben zu Tanks, Akku und Saugkraft. Beachte dabei, dass nur Gramm und Punkte höher besser sind, während niedrige Werte bei Bauhöhe, Gewicht und Lautstärke von Vorteil sind.
MOVA Z70 Ultra Roller Complete
Merkmal
MOVA Z60 Ultra Roller Complete
2,5
Unsere Gesamtnote
1,4
98,87 / 100 g
Saugen Laminat
99,86 / 100 g
86,60 / 100 g
Saugen Kurzflor
86,34 / 100 g
67,46 / 100 g
Saugen Hochflor
67,86 / 100 g
36.000 Pa
Saugkraft (Hersteller)
28.000 Pa
10,0 / 10
Haare Teppich
10,0 / 10
8,0 / 10
Haare Hochflor
7,6 / 10
0,0 / 4
Wischen Schmutzaufnahme
4,0 / 4
2,5 / 4
Wischen Schmutzentfernung
4,0 / 4
5,5 Pkt.
Fugentest
5,0 Pkt.
14,5 / 15
Reinigungsstation
14,5 / 15
225 min
Akkulaufzeit (Hersteller)
150 min
9,6 cm
Bauhöhe (Hersteller)
9,6 cm
5,7 kg
Gewicht (Hersteller)
5,7 kg
65 dB
Lautstärke (Hersteller)
65 dB
210 ml
Staubbehälter (Hersteller)
210 ml
5.500 ml
Frischwassertank (Hersteller)
4.000 ml
13,0 mm
Mopp-Hebehöhe (Hersteller)
25,0 mm
100 °C
Heißwasser-Reinigung (Hersteller)
80 °C
Saugen | Die Saugleistung im Test
Für die Saugleistung verteilen wir 100 g eines gleichbleibenden Schmutzmix aus Vogelsand, Katzenstreu und Holzspänen im Testbereich. Gefahren wird auf maximaler Stufe mit zugeschalteter Schmutzerkennung, und zwar auf Hartboden, Kurzflor und Hochflor. Im Block „Saugen“, der mit 28 % in die Gesamtnote eingeht, gewinnt der Z60 mit Note 1,4 vor dem Z70 mit 1,8.
Auf Hartboden
Auf Laminat verteilen wir den 100 g schweren Schmutzmix und wiegen anschließend aus, was der Roboter aufgenommen hat. Der Z60 kommt auf 99,86 g von 100 g und lässt damit nur 0,14 g liegen. Der Z70 nimmt 98,87 g auf. Beide Werte liegen hoch. Trotzdem bleibt der Z60 auf Hartboden noch etwas gründlicher. Aufschlussreich ist der Grund, denn laut Hersteller saugt der Z70 mit 36.000 Pa und der Z60 mit 28.000 Pa. Offenbar bringt mehr Saugkraft allein keinen Vorsprung, weil Bodenkontakt und Führung der Walze wichtiger sind.
Vorher
Nachher
Unser Fazit dazu: Auf Hartboden liegt der Z60 knapp vorn, ohne dass der Unterschied im Alltag auffällt.
Auf Kurzflor-Teppich
Auf kurzflorigem Teppich läuft dieselbe Prüfung mit 100 g Schmutz und maximaler Saugstufe. Hier dreht sich das Bild leicht, denn der Z70 sammelt 86,6 g ein und der Z60 86,34 g. Damit liegt auf Kurzflor der Z70 minimal vorn, allerdings nur um 0,26 g. Wichtiger ist die gemeinsame Grenze, denn beide kommen nicht tief genug in den Flor. Über 13 g bleiben in beiden Fällen zwischen den Fasern zurück, weil die Walzeneinheit den Schmutz nicht vollständig aus dem Gewebe löst.
Vorher
Nachher
Unser Fazit dazu: Auf Kurzflor sind beide Modelle praktisch gleichwertig.
Auf Hochflor-Teppich
Der Hochflor ist unsere schwerste Fläche, weil sich die langen Fasern über den Schmutz legen. Von 100 g nimmt der Z70 67,46 g auf, der Z60 kommt auf 67,86 g. Damit ist Hochflor für beide die schwerste Fläche. Der Grund liegt in der Bauart, denn die Walze sitzt im Flor auf den Faserspitzen auf und der Saugschacht erreicht den Teppichgrund nicht. Die hohe Saugkraft aus dem Datenblatt ändert daran wenig, weil der Luftstrom durch das Gewebe abreißt.
Vorher
Nachher
Unser Fazit dazu: Auf Hochflor stößt bei beiden Modellen die Saugeinheit an ihre Grenzen.
Tierhaare auf dem Teppich
Für die Haarprüfung verteilen wir 1 g Echthaar unterschiedlicher Länge auf den Untergründen. Auf kurzflorigem Teppich erreichen beide die volle Punktzahl von 10, sodass beide jedes Haar aus dem Kurzflor holen. Auf Hochflor liegt der Z70 mit 8 von 10 Punkten knapp vor dem Z60 mit 7,6. Umgekehrt ist es auf Laminat, wo der Z60 die vollen 10 Punkte erreicht und der Z70 mit 8,9 Punkten Haare liegen lässt. Verantwortlich ist die Walzenkonstruktion mit Gummilippe und Abstreifer, die beim Z60 kein Haar an der falschen Stelle landen lässt.




Unser Fazit dazu: Bei Tierhaaren arbeitet der Z60 insgesamt gründlicher, vor allem auf Hartboden.
Wischen | Die Wischleistung im Test
Beim Wischen prüfen wir angetrocknete Flecken auf der Testfläche, den Schmutzfilm im weißen Tuch, den Rand und einen strukturierten Boden. Das Kapitel geht mit 17 % in die Gesamtnote ein. Hier liegen beide am weitesten auseinander, denn der Z60 erreicht Note 1,0 und der Z70 nur 6,0. Wie viele Hersteller inzwischen auf dieses Prinzip setzen, zeigt die Meldung „Xiaomi Robot Vacuum 6 & 6 Pro | Neue Saugroboter mit Wischwalze aufgetaucht“.
Eingetrocknete Flecken auf der Wischfläche
Für diese Prüfung bringen wir Flecken auf die Testfläche auf und lassen sie vor dem Durchlauf antrocknen. Bewertet wird, wie viel davon nach der Fahrt verschwunden ist, maximal 4 Punkte. Der Z60 holt die volle Punktzahl, sodass der Z60 die angetrockneten Flecken vollständig entfernt. Der Z70 kommt auf 2,5 Punkte, weil seine Erkennung die Stellen mehrfach übersah. Technisch kann seine Walze die Verschmutzung lösen, doch ohne erkannte Stelle fährt er sie nicht mit erhöhtem Druck an.
Unser Fazit dazu: Bei angetrocknetem Schmutz arbeitet der Z60 verlässlich, während das Ergebnis beim Z70 schwankt.
Schmutzaufnahme | Die Tuch-Kontrolle
Nach dem Wischdurchlauf ziehen wir ein weißes, feuchtes Tuch über die Fläche und prüfen den zurückgebliebenen Schmutzfilm. Der Z60 erreicht auch hier 4 von 4 Punkten, denn der Z60 hinterlässt ein sauberes Tuch. Der Z70 bleibt bei 0 Punkten, weil er den Schmutzfilm gar nicht aufnimmt. Die Ursache ist dieselbe wie bei den Flecken, denn ohne erkannte Verschmutzung reduziert der Roboter Anpressdruck und Wassermenge. Die selbstreinigende Walze allein reicht dann nicht aus, um den Film von der Fläche zu holen.




Unser Fazit dazu: In der Tuch-Kontrolle fällt der Z70 komplett durch.
Randreinigung
Für die Randreinigung prüfen wir, wie nah die Walze an die Wand herankommt und was im letzten Zentimeter liegen bleibt. Von 4 möglichen Punkten erreicht der Z60 2,5 und der Z70 nur 0,5. MOVA hatte für den Nachfolger ausdrücklich Fortschritte in diesem Bereich angekündigt, doch die Kantenreinigung des Z70 überzeugt nicht. Beide Roboter arbeiten mit ausfahrbarer Einheit, um die Randzone zu erreichen. In unserem Testablauf setzt der Z60 die Walze näher an die Wand und wischt den Streifen deutlich sauberer.
Unser Fazit dazu: Am Rand liegt der Z60 klar vorn, ohne dass er die Wandkante vollständig erreicht.
Strukturierter Boden
Auf strukturiertem Hartboden schreiben wir mit einem Kreidestift und prüfen, ob die Walze den Schmutz aus der Struktur herausholt. Der Z60 erreicht 3,5 von 4 Punkten, sodass der Z60 die Kreide fast vollständig entfernt. Der Z70 bleibt bei 0 Punkten, denn er holt aus der Struktur nichts heraus. Eine Walze arbeitet hier eigentlich im Vorteil, weil sie mit hoher Drehzahl über die Rillen läuft. Ohne erkannte Verschmutzung fährt der Z70 die Fläche jedoch nur mit Standarddruck ab.
Unser Fazit dazu: Strukturierte Böden überfordern den Z70 im Wischbetrieb.
Der Kaffeefleck
Beim Kaffeefleck geht es um frische Flüssigkeit und damit um die Frage, ob der Roboter sie überhaupt als Verschmutzung erkennt. Beide Geräte erreichen die vollen 4 Punkte, weil frische Flecken beide zuverlässig erkennen. Das passt zur zuverlässigen Flüssigkeitserkennung, die wir schon im Einzeltest des Z70 gesehen haben. Trockene und eingezogene Verschmutzungen sind für die Kamera dagegen deutlich schwerer zu unterscheiden. Ob heißes Wasser beim Wischen zusätzlich hilft, haben wir beim Mova V50 Ultra Complete | Wischt er wirklich heiß? geprüft.
Unser Fazit dazu: Frische Flüssigkeit ist für beide Modelle kein Problem.
Fugen und Ecken | Die Feinarbeit im Detail
Fugen und Ecken zeigen, wie weit ein runder Roboter an schwer erreichbaren Schmutz herankommt. Für die Fugen legen wir Schmutz in Rillen von 4 und 12 mm Tiefe bei Breiten zwischen 4 und 20 mm ab. In den Ecken prüfen wir getrennt mit Mais und mit Kaffee, weil die runde Bauform hier an Grenzen stößt.
Fugen
In der Fugenprüfung sind maximal 56 Punkte möglich, verteilt über 14 Kombinationen aus Tiefe und Breite. Der Z70 erreicht 5,5 Punkte, der Z60 kommt auf 5. Damit liegt der Z70 hier knapp vorn, doch beide Werte bleiben weit vom Maximum entfernt. Fugen bleiben die große Schwäche beider Modelle. Der Grund liegt in der Bauart, denn weder Bürste noch Walze greifen tief in eine schmale Rille hinein, und der Luftstrom reicht dafür nicht aus.
Vorher
Nachher
Unser Fazit dazu: In Fugen leisten beide MOVA nur wenig, der Unterschied zwischen ihnen ist gering.
Ecken
In den Zimmerecken prüfen wir zweimal getrennt, einmal mit trockenem Mais und einmal mit Kaffee. Beim Mais erreicht der Z60 die vollen 5 Punkte, der Z70 kommt auf 4. Beim Kaffee sind maximal 4 Punkte möglich. Dort steht es 2,5 für den Z60 gegen 1,5 für den Z70. Damit sammelt der Z60 in der Ecke mehr auf. Trockenes Material lässt sich mit der ausfahrbaren Seitenbürste noch herausbefördern, während der feuchte Kaffee für beide schwierig bleibt.
Unser Fazit dazu: Der Z60 gewinnt beide Eckenprüfungen, wenn auch auf niedrigem Niveau beim Kaffee.
Navigation | Orientierung und Hindernisse
Die Navigation ist mit 36 % der am stärksten gewichtete Block unserer Wertung. Wir prüfen Hindernisse, Kletterfähigkeit, Wegplanung, Teppicherkennung und das Verhalten unter Stühlen. Hier liegt der Z70 erstmals vorn, mit Note 1,7 gegen 1,8 beim Z60.
Hinderniserkennung
Für die Hinderniserkennung stellen wir 16 Objekte auf, darunter Sneaker, Socken, Kabel, Steckdosenleiste, Lego und Hundekot. Maximal sind 53 Punkte möglich, der Z60 erreicht 47 und der Z70 43. Damit weicht der Z60 mehr Objekten sauber aus. Beim Überfahren von Schwellen dreht sich das Verhältnis, denn dort holt der Z70 5,5 von 6 Punkten und der Z60 5. In unseren bisherigen Tests kommt der Z70 am höchsten über Kanten, obwohl ihm der Chassis-Lift des Vorgängers fehlt. Welche Steigfähigkeit im Alltag wirklich nötig ist, ordnet unser Ratgeber „Saugroboter für hohe Türschwellen | Wer klettert am besten?“ ein.
Vorher
Nachher
Unser Fazit dazu: Beim Ausweichen liegt der Z60 vorn, beim Klettern der Z70.
Stühle und Teppiche
In der Wegplanung vergeben wir maximal 5 Punkte und achten auf Engstellen, ausgelassene Bereiche und sehr langsames Arbeiten. Der Z60 erreicht 4 Punkte, der Z70 3,75, weil der Z70 an der Engstelle patzt. Unter den fünf Stuhltypen inklusive Barhocker holt der Z60 10,5 von 15 Punkten und der Z70 9, wie unser Ratgeber „Saugroboterfür Schwingstühle | Die besten im Test 2026“ zusätzlich einordnet. Umgekehrt ist es bei den Teppichen, wo der Z70 19,5 von 21 Punkten erreicht und der Z60 nur 18, denn Langflor bleibt die Schwäche des Z60. Beim Zeitaufwand für den Testraum liegt der Z70 mit 53 von 80 Punkten vor dem Z60 mit 40, beim Wischen mit 31 von 40 gegen 20.
Unser Fazit dazu: Unter Stühlen arbeitet der Z60 sauberer, während der Z70 mit Teppichen und Tempo punktet.
SmarthomeAssistent Community | Im Forum gibt’s Hilfe & Austausch!
Du hast offene Fragen und findest dazu auf dem Blog keine Antwort? Du möchtest dich einfach mal mit anderen Leuten austauschen oder willst dein neuestes Projekt vorstellen? Dann schau doch mal in unserem kostenlosen Community-Forum vorbei! Dort hast du die Möglichkeit, Antworten auf deine Fragen zu bekommen oder kannst dich auch direkt als aktives Mitglied einbringen. Wir und alle anderen User freuen uns auf dich und heißen dich schon jetzt „Herzlich Willkommen“!
Langzeiterfahrung | Das sagt unsere Community
Neben unseren Messungen sammeln wir in der Community Rückmeldungen aus dem Dauerbetrieb, weil sich Verschleiß und Softwarepflege erst nach Monaten zeigen. Zu diesen beiden MOVA-Modellen laufen mehrere Threads, in denen es um Kaufentscheidung, Varianten und den Testbericht selbst geht. Belastbare Langzeitaussagen sind dabei noch im Aufbau.
Preis | Aktuelle Preise und Angebote
Beide Modelle starteten mit einer UVP von 1.399 Euro. Aktuell steht der Z70 ab rund 949 Euro in den Listen, der Z60 ab rund 566,19 Euro. Der Z60 ist deutlich länger im Handel und hatte deshalb mehr Zeit, im Preis zu fallen. Beim Z70 ist der höhere Preis kein Nachteil, sondern schlicht sein Marktalter. Bemerkenswert bleibt trotzdem, dass der Testsieger zugleich das günstigere Gerät ist.
Aktuelle Angebote verfolgen wir laufend, sowohl im Deal-Artikel zum MOVA Z70 Ultra Roller Complete als auch im Deal-Artikel zum MOVA Z60 Ultra Roller Complete. Wer beim Z60 zugreift, sollte vorher die Ausstattungsvarianten prüfen, die wir im Ratgeber „MOVA Z60 Ultra Roller StandAlone und SA | Was hinter den Bezeichnungen steckt“ auseinandernehmen. Dass MOVA die Reihe weiter ausbaut, zeigt die Meldung „MOVA V70 Ultra Pure | Flaggschiff-Killer mit Extra-Reichweite?“. Für Käufer heißt das an dieser Stelle: kein Aufpreis für die bessere Note.
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Fazit | Unser Urteil nach dem Test




Der Vergleich geht klar an den Z60, und zwar wegen des Wischens. Seine Schmutzerkennung fährt verschmutzte Stellen tatsächlich an, weshalb er in der Flächenprüfung und in der Tuch-Kontrolle jeweils die vollen 4 Punkte erreicht. Der Z70 bleibt in der Tuch-Kontrolle bei 0 Punkten und auf strukturiertem Boden ebenfalls ohne Punkt. Dazu kommt die anhebbare und verschließbare Walze, mit der der Z60 Teppiche trocken hält. So gewinnt der Z60 vor allem über das Wischen, obwohl dieser Block nur mit 17 % eingeht.
Der Z70 ist deshalb kein schlechtes Gerät, sondern ein anders gewichtetes. Er überwindet Schwellen mit 5,5 von 6 Punkten am besten, navigiert Teppiche mit 19,5 von 21 Punkten sicherer und braucht für den Testraum spürbar weniger Akku, was ihm 30 von 45 Punkten gegenüber 12 beim Z60 einbringt. In Wohnungen mit hohen Türschwellen, großen Flächen und wenig Feuchtreinigung spielt der Z70 seine Kletter- und Effizienzvorteile aus. Auch die Station ist mit 5.500 ml Frischwasser laut Datenblatt großzügiger dimensioniert. Wer selten wischt, spürt seine Schwäche im Alltag kaum.
Jenseits der Messwerte liegen beide dicht beieinander. App und Verarbeitung bewerten wir bei beiden mit der vollen Punktzahl von 4, die Bauform mit 4 von 5 und die Station mit 14,5 von 15 Punkten. Beim Z60 bleibt aus dem Einzeltest die Beobachtung, dass die Bürstenabdeckung des Z60 am Boden schleift. Der Z70 wiederum verzichtet auf den Chassis-Lift, kommt mit versenktem Laserturm aber sehr flach unter Möbel. Für den Neukauf ist die Sache eindeutig, weil der Z60 die bessere Note und den niedrigeren Preis auf sich vereint.
Alternativen | Diese Modelle solltest du auch kennen
Beide MOVA stehen in einem Feld mit starker Konkurrenz, und je nach Schwerpunkt lohnt der Blick auf andere Modelle aus unserem Testfeld. Vor allem beim Wischen gibt es Alternativen mit gleichmäßigeren Ergebnissen.

Testnote 1,6Dreame X60 Pro Ultra Complete | TEST | Das Flaggschiff mit Extra-SpannweiteDer Dreame X60 Pro Ultra Complete liegt mit Note 1,6 zwischen den beiden MOVA und bietet eine größere Spannweite in der Randzone.
Testnote 1,7MOVA V70 Ultra Complete X | TEST | Gleiche Technik, anderes DesignMit Note 1,7 bleibt der MOVA V70 Ultra Complete X technisch eng verwandt, setzt aber auf ein anderes Gehäusekonzept.
Testnote 1,8Roborock Saros 20X | TEST | Der stärkste Roborock mit Extra-ZubehörDer Roborock Saros 20X erreicht Note 1,8 und ist mit seinem Zubehörumfang eine Alternative für Haushalte mit viel Teppich.
Testnote 2,4Roborock Qrevo Curv 2 ProX | TEST | Nur eine große SchwächeBeim Roborock Qrevo Curv 2 ProX steht Note 2,4 zu Buche, was ihn nur bei deutlichem Preisvorteil interessant macht.FAQ | Die wichtigsten Fragen zu diesem Vergleich
- Welcher der beiden MOVA gewinnt den Vergleich?
-
Testsieger ist der Z60 mit Gesamtnote 1,4 vor dem Z70 mit 2,5. Ausschlaggebend ist das Wischen, wo der Z60 Note 1,0 erreicht und der Z70 nur 6,0.
- Wie unterscheiden sich beide beim Saugen?
-
Im Block Saugen liegt der Z60 mit Note 1,4 vor dem Z70 mit 1,8. Auf Hartboden nimmt der Z60 99,86 g von 100 g auf, der Z70 98,87 g. Auf Kurzflor ist der Z70 mit 86,6 g minimal vorn.
- Warum fällt die Wischnote des Z70 so schlecht aus?
-
Der Z70 erkannte in unserem Test mehrere Verschmutzungen nicht und reinigte sie deshalb nicht. In der Tuch-Kontrolle und auf strukturiertem Boden bleibt er bei 0 Punkten, während der Z60 dort 4 und 3,5 Punkte holt.
- Welcher Roboter navigiert besser?
-
In der Navigation liegt der Z70 mit Note 1,7 knapp vor dem Z60 mit 1,8. Der Z60 weicht Objekten besser aus und erreicht 47 von 53 Punkten gegenüber 43. Dafür ist der Z70 auf Teppichen sicherer unterwegs.
- Wie gut kommen die Geräte in Ecken und Fugen?
-
In der Fugenprüfung erreicht der Z70 5,5 und der Z60 5 von 56 Punkten, also beide sehr wenig. In den Ecken ist der Z60 beim Mais stärker, denn er holt 5 von 5 Punkten. Beim Kaffee steht es 2,5 zu 1,5.
- Gibt es Unterschiede bei der Reinigungsstation?
-
In unserer Bewertung erreichen beide Stationen 14,5 von 15 Punkten. Laut Datenblatt fasst die Station des Z70 aber 5.500 ml Frischwasser gegenüber 4.000 ml beim Z60, und der Z70 reinigt die Walze mit 100 Grad statt mit 80 Grad.
- Wie flach und wie laut sind die beiden Modelle?
-
Der Hersteller nennt für beide 9,6 cm Bauhöhe, 5,7 kg Gewicht und 65 dB. Beide versenken zudem ihren Laserturm, was den Zugang unter niedrige Möbel erleichtert.
- Wie lange laufen die Akkus?
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Beide arbeiten laut Hersteller mit 6.400 mAh, die angegebene Saugdauer beträgt 225 Minuten beim Z70 und 150 Minuten beim Z60. In unserer Bewertung des Akkuverbrauchs im Testraum erreicht der Z70 30 von 45 Punkten gegenüber 12 beim Z60.
- Wie groß ist der Preisunterschied?
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Beide starteten mit einer UVP von 1.399 Euro. Aktuell liegt der Z70 ab rund 949 Euro, der Z60 ab rund 566,19 Euro. Der Z60 ist deutlich länger im Handel und konnte deshalb weiter fallen.
- Für welche Wohnung passt welches Modell?
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Für viel Hartboden und regelmäßiges Wischen ist der Z60 die richtige Wahl, weil er in beiden Flächenprüfungen 4 von 4 Punkten erreicht. Für hohe Schwellen und große Flächen passt der Z70 besser, denn er holt beim Klettern 5,5 von 6 Punkten.
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