
Der Framework Laptop 12 mit Intels aktuellen Core-Series-3-Prozessoren setzt drei der fünf meistgewünschten Änderungen um. Der modulare 12,2-Zoll-Laptop kann nun mit einer beleuchteten Tastatur und einem Fingerabdrucksensor ausgestattet werden und soll eine bis zu 70 Prozent längere Akkulaufzeit bieten.
Refresh des Framework Laptop 12 im Detail
Die erste Version des Framework Laptop 12 erschien im vergangenen Jahr und jetzt stellt das US-amerikanische Unternehmen um Gründer und CEO Nirav Patel einen Refresh des Convertible-Laptops vor. Zwar bleiben das 12,2 Zoll große Display und die Lautsprecher des Vorgänger-Modells erhalten. Dafür wechselt der neue Framework Laptop 12 aber auf neue Intel-Chips der Core-Series-3-Reihe ohne Ultra, Codename „Wildcat Lake“, und erfüllt laut Anbieter damit mehrere häufig nachgefragte Nutzer-Wünsche.
Als Prozessoren stehen ein Intel Core 3 304 mit 5 Kernen (1 Performance-Core und 4 LPE-Kerne) mit bis zu 4,3 GHz, ein Core 5 320 mit 6 Kernen (2P + 4 LPE) sowie mit dem Core 7 350 erstmals beim Framework Laptop 12 auch eine CPU der Core-7-Reihe zur Wahl. Dank der höheren Effizienz der Wildcat-Lake-Prozessoren erreicht der Laptop-Refresh laut Framework bis zu 70 Prozent längere Akkulaufzeit bei 4K-Netflix-Streaming im Vergleich mit dem Core i5-1334U des ursprünglichen Modells.
Mit der längeren Akkulaufzeit geht der Hardware-Hersteller aus San Francisco direkt einen der fünf meistgefragtesten Nutzerwünsche ein, die folgende Punkte umfassen:
- Besseres Display
- Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
- Fingerabdrucksensor
- Längere Akkulaufzeit
- Bessere Lautsprecher
Backlight-Tastatur aktuell nur im US-ANSI-Layout
Darüber hinaus bietet der neue Framework Laptop 12 nun eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und einen Fingerabdrucksensor, die zwei häufigsten Änderungswünsche von Kunden und Testern laut dem Hersteller. Aber: Nur die Core-5- und Core-7-Konfigurationen des Convertible-Laptops bieten eine Unterstützung für den Fingerabdrucksensor, der direkt in den Anschaltknopf integriert ist.
Die Backlight-Tastatur, im Framework-Konfigurator am Vermerk „2nd Gen“ zu erkennen, gibt es aktuell lediglich in US-ANSI-Ausführung. Andere Tastatur-Layouts sollen die Hintergrundbeleuchtung gemäß dem Ankündigungsvideo des Notebooks zu einem „späteren Zeitpunkt“ erhalten.
Thunderbolt 4 und USB 3.2 Gen2
Ferner unterstützen die rückseitigen Expansion-Card-Slots dank der neuen Prozessoren Thunderbolt 4, was beispielsweise die Nutzung von zwei 4K-Bildschirmen bei 60 Hertz ermöglicht. In einem Deepdive-Video zum neuen Framework Laptop 12 führt CEO Nirav Patel zudem vor, wie eine als eGPU angeschlossene Radeon RX 7900 im FurMark-Benchmark mehr als 250 FPS erreicht.
Weitere Ausstattungsmerkmale des neuen Framework Laptops 12, die auch über einen Tausch des Mainboards im Originalmodell nachgerüstet werden können, umfassen Unterstützung für DDR5-Arbeitsspeicher mit bis zu 6.400 MT/s, Wi-Fi 7 R2 über Intels BE213-Modul und eine austauschbare M.2-NVMe-SSD im 2230-Format. Da laut Framework rund 80 Prozent der Besitzer eines Framework Laptop 12 Linux verwenden, können Pre-Builds des Refresh auf Wunsch mit vorinstalliertem Fedora 44 mit dem KDE-Plasma-Desktop bestellt werden.
Preis und Verfügbarkeit
Pre-Builds des Framework Laptop 12 starten ab 789 Euro mit Core 3 304, US-Tastatur, 8 GB RAM und 512 GB Speicher und sind nur in der Farbe „Sage“ vorbestellbar. Die DIY-Edition beginnt bei Preisen ab 619 Euro und bietet insgesamt fünf Farb-Optionen, sie beinhaltet weder Arbeitsspeicher noch SSD. Je nach gewähltem Prozessor, Arbeitsspeicher und SSD liegen die Preise für DIY-Edition und die Pre-Built-Ausgabe deutlich über den hier genannten Einstiegspreisen.





