Timo Friedrich ist Oberstufenkoordinator an einem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen und setzt seit Jahren iPads und Macs in der Schule ein. Im Interview mit Mac & i erzählt er, wie das in der Praxis funktioniert und was er sich von Apple wünscht.
Lehrer Timo Friedrich.
(Bild: privat)
Mac & i: Herr Friedrich, Kritiker sagen, Kinder verbringen ohnehin schon zu viel Zeit mit digitalen Medien. Warum sollte man ihnen dann im Unterricht noch ein iPad geben?
Timo Friedrich: Man muss sehr klar zwischen privaten und schulisch gemanagten Geräten unterscheiden. Wir sprechen bei uns am Gymnasium nicht von einem offenen Privatgerät, sondern von einem durch die Schule konfigurierten Lern-iPad. Auf administrativer Ebene lassen sich Funktionen gezielt einschränken. So kann etwa der App Store während der Schulzeit komplett ausgeblendet werden. Dann stehen nur die Apps zur Verfügung, die für den Unterricht vorgesehen sind.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels “Lehrer im Interview: „Das iPad sollte in jedem Schulfach zur Verfügung stehen“”.
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