
Überwachungstools für Grafikkarten haben in den letzten Wochen einen Schritt nach vorne gemacht. So können die GPU-Hotspot-Temperaturen auf GeForce RTX 5000 nun ausgelesen werden. Der Sensor an sich war zwar nie weg, doch Nvidia versteckt diesen seit dem Start der aktuellen Generation. Und nun folgt der nächste Fortschritt.
Einzelne GPU-Speicherchips können überwacht werden
So verraten die Release Notes von HWiNFO in der Betaversion v8.51-6045, dass das Tool nun nicht mehr nur GPU-Hotspot-Temperaturen für Nvidia-Blackwell-Grafikkarten auslesen kann. Darüber hinaus können nun ebenso Temperaturinformationen für jeden einzelnen Speicherchip der Grafikkarten angezeigt werden.
Das gilt offenbar nicht „nur“ für jede GeForce-Grafikkarte mit GDDR6X- oder GDDR7-Speicher und somit einen Großteil der GeForce-RTX-5000- und RTX-4000-Serie. Zudem soll dasselbe für Navi-GPUs möglich sein, also AMD-Radeon-Beschleuniger mit RDNA-Architektur, die seit der Radeon-RX-5000-Serie zum Einsatz kommt.
Tests mit einer AMD- und einer Nvidia-Grafikkarte
Bei einem Testlauf mit der MSI GeForce RTX 5070 Ti Ventus 3X zeigte HWiNFO die Hotspot-Speichertemperaturen aller acht GDDR7-Speicherchips an. Diese Informationen müssen manuell ausgeklappt werden, ansonsten ist nur die maximale Speichertemperatur der acht Speicherchips zu sehen. Maximal 78 Grad Celsius erreichten die GDDR7-Module nach einer halben Stunde Volllast, wobei die Maximaltemperaturen je nach Speichermodul bei 70 und 78 Grad lagen.
Auf der ebenfalls getesteten Sapphire Radeon RX 9070 XT Pure hat das Feature ebenfalls problemlos funktioniert. Die optische Darstellung ist identisch. Erst nach dem Ausklappen der einzelnen Hotspot-Werte ist auffällig, dass auf der Radeon doppelt so viele Speichermodule wie auf der GeForce verbaut sind. Entsprechend werden 16 anstatt acht Einzelwerte dargestellt. Auf dem Sapphire-Modell lag der Speicherhotspot maximal bei 91 Grad Celsius, die einzelnen Module lagen im Bereich von 84 bis 91 Grad.
Auch neue Grafikkarten werden unterstützt
Darüber hinaus wurde HWiNFO 8.51 um die Unterstützung der Radeon RX 9060 XT LP und der Radeon RX 9050 erweitert. Zudem sollen die NGU-Frequenzen auf Arrow-Lake-CPUs seit dem Update wieder korrekt ausgelesen werden und das Sensor-Monitoring auf Gigabyte-Mainboards der nächsten Generation verbessert worden sein.
HWiNFO v8.51-6045 kann wie gewohnt aus dem ComputerBase-Downloadarchiv heruntergeladen werden. Alternativ steht die Software beim Entwickler selbst zur Verfügung.
Downloads
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4,8 Sterne
HWiNFO informiert über alle Hardware-Komponenten eines PCs und deren Zustand.
- Version 8.50 Deutsch
- Version 8.51 Build 6045 Beta Deutsch
- Version 7.72 Deutsch







