Alibaba verkauft Qwen-KI als Ticket zu mehr Freizeit




Alibaba setzt bei der Vermarktung seines neuen KI-Modells auf einen anderen Ton als OpenAI oder Anthropic. Statt Menschen mit Jobverlusten zu drohen, macht ein Marketing-Video Lust darauf, den Job abzugeben: Das Modell Qwen 3.8 arbeitet, der Mensch geht seinen Hobbys nach. Alibaba grenzt sich damit von der angstbasierten Kommunikation anderer KI-Firmen ab, die gerne betonen, wie viele Jobs bald wegfallen.

Alibaba vereinfacht so die tatsächlichen Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt zwar genauso wie die Untergangsszenarien der Konkurrenz. Einem börsennotierten Unternehmen steht ein positives Szenario aber deutlich besser. Das haben mittlerweile auch OpenAI und Anthropic erkannt und schlagen einen deutlich milderen Ton an. Bislang gibt es ohnehin keine Indizien, dass sich KI bereits signifikant auf den Arbeitsmarkt oder gar die Produktivität auswirkt. Anders sieht es bei den Finanzmärkten aus.

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