Dienstag: Alternativer App-Store bei Google Play, Meta mit offenem KI-Modell


Android-Nutzer mit der US-Version des Google Play Store können erstmals alternative App-Stores direkt installieren. Den Anfang macht ein Anbieter aus Europa. Meta hat mit Muse Glimmer ein offenes KI-Sprachmodell veröffentlicht. Es wurde gezielt für den Einsatz auf herkömmlicher Consumer-Hardware entwickelt. Und eine Investorengruppe um Amazon-Gründer Jeff Bezos will bei einem früheren Klub von Jürgen Klopp einsteigen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Der US-Konzern Google fügt sich einer Entscheidung der US-amerikanischen Justiz. Ab sofort ist Android-Nutzern die Installation alternativer App-Stores direkt aus Google Play heraus möglich – allerdings nur auf Geräten mit der US-Version von Googles Play. Den Auftakt macht ein App-Store aus der EU. Der ist eigentlich auf Spiele spezialisiert; doch die am häufigsten heruntergeladene App ist die eines chinesischen Technik-Konzerns, die der Anbindung von sogenannten „Wearables“ wie Smartwatches und Fitnessarmbändern dient. Dafür gibt es Gründe. Erster alternativer App-Store bei Google Play USA

Der Facebook-Konzern Meta Platforms hat ein neues, offenes KI-Sprachmodell vorgestellt. Anders als viele aktuelle Spitzenmodelle ist Muse Glimmer nicht auf Cloud-Infrastruktur angewiesen. Es soll auf einem Mac oder PC mit einer einzelnen Consumer-GPU laufen. Damit das Modell überhaupt in den Speicher eines gewöhnlichen Consumer-Rechners passt, schrumpft Meta einige Parameter. Begleitet wird die Veröffentlichung von einem sehr langen Schreiben von Meta-Chef Mark Zuckerberg. Darin legt dieser die künftige KI-Strategie seines Konzerns dar. Meta veröffentlicht Muse Glimmer: Offenes 30-Milliarden-Parameter-Modell

Der englische Rekordmeister FC Liverpool steht vor einer ungewissen Spielzeit. Trotz Hunderter Millionen Pfund schwerer Transferausgaben schlossen die Reds die vergangene Premier-League-Saison nur auf dem enttäuschenden fünften Platz ab. Daraufhin musste der niederländische Trainer Arne Slot gehen; zudem verließ der ägyptische Starstürmer und Publikumsliebling Mohamed Salah den Verein. Nun könnte sich auch noch die Eigentümerstruktur ändern. Berichten zufolge plant ein Konsortium um Amazon-Gründer Jeff Bezos rund ein Drittel der Anteile an dem Traditionsklub zu übernehmen. Amazon-Gründer Jeff Bezos vor Einstieg bei Ex-Klub von Jürgen Klopp

Nach dem versuchten Drohnenanschlag auf dem Leipziger Flughafen in der vergangenen Woche wird nun über politische Konsequenzen diskutiert. Während Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Drohnenabwehr der Bundespolizei stärken will, rufen andere nach der Bundeswehr und stellen damit die strikte Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit infrage. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) fordert, bei der Abwehr von Drohnen die Bundeswehr auch im Inneren hinzuzuziehen. Bislang darf die Bundeswehr innerhalb der deutschen Grenzen nur zum Eigenschutz oder im Zuge der Amtshilfe zur Abwehr von Bedrohungen tätig werden. Dobrindt baut Drohnenabwehr nach Vorfall in Leipzig massiv aus

In der südargentinischen Provinz Nequén in Patagonien befinden sich im Fördergebiet Vaca Muerta gewaltige Öl- und Gasvorkommen. Ausgerechnet dort will nun Patagoniens führender Stromversorger, die Cooperativa de Servicios Públicos y Comunitarios (CALF), eine strategische Allianz mit dem chinesischen Konzern Huawei eingehen, um die Internetversorgung in der Provinz auszubauen und ein Rechenzentrum zu errichten. Die USA sehen dadurch ihre Sicherheitsinteressen berührt und drohen CALF-Führungskräften mit dem Entzug ihrer Einreisevisa in die USA – per WhatsApp-Nachricht. Dies wiederum ruft die chinesische Botschaft in Buenos Aires auf den Plan. Sie wirft Washington Einmischung und Heuchelei vor. Argentiniens rechter Präsident und Trump-Verbündeter Javier Milei sitzt zwischen den Stühlen. Huawei: Machtkampf zwischen USA und China in Argentinien

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(akn)



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