Reolink OMVI 2i Ultra | Eine Kamera für Überblick und Verfolgung

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Reolink nutzt die IFA 2026 für mehrere Neuheiten rund um die smarte Videoüberwachung. Im Mittelpunkt steht die neue OMVI 2i Ultra.

OMVI 2i Ultra überwacht mit zwei unterschiedlichen Kameras

Die neue Reolink OMVI 2i Ultra setzt auf zwei Kameramodule. Eine fest ausgerichtete Weitwinkelkamera nimmt mit 8 Megapixeln beziehungsweise 4K einen größeren Bereich auf. Darunter sitzt eine bewegliche PT-Kamera mit 5 Megapixeln beziehungsweise 3K, die sich um 355 Grad schwenken und um 50 Grad neigen lässt.

Die neue Reolink OMVI 2i UltraDie neue Reolink OMVI 2i Ultra

Bild: Reolink

Dadurch kann die Weitwinkelkamera weiterhin die gesamte Szene im Blick behalten, während die zweite Kamera ein erkanntes Objekt verfolgt. Genau dafür kommt SyncTrack zum Einsatz: Erkennt die obere Kamera beispielsweise eine Person, übernimmt die PT-Kamera die Verfolgung und kann ihr auch dann weiter folgen, wenn sie den ursprünglichen Bildausschnitt verlässt.

Die OMVI 2i Ultra kann Personen trackenDie OMVI 2i Ultra kann Personen tracken

Bild: Reolink

Zusätzlich passt die Auto-Framing-Funktion den Bildausschnitt automatisch an das erkannte Objekt an. Nutzer können außerdem innerhalb der Weitwinkelansicht auf einen bestimmten Bereich tippen und die bewegliche Kamera gezielt dorthin ausrichten.

Akku und Solarpanel für kabellose Installation

Im Gegensatz zu anderen Modellen der OMVI-Serie arbeitet die OMVI 2i Ultra komplett kabellos. Dafür verbaut Reolink einen herausnehmbaren Akku mit 10.000 mAh. Unter bestimmten Nutzungsbedingungen soll dieser bis zu sechs Monate durchhalten.

Die neue OMVI 2i Ultra ist komplett kabellosDie neue OMVI 2i Ultra ist komplett kabellos

Bild: Reolink

Darüber hinaus gehört ein 6-Watt-Solarpanel mit Reolinks SolarEase-Technologie zum Konzept. Nach Herstellerangaben sollen bereits rund 30 Minuten Sonnenlicht pro Tag ausreichen, um die Kamera im Betrieb mit Energie zu versorgen. Reolink plant den Marktstart der OMVI 2i Ultra für Ende Oktober 2026.

ReoNeura-KI lässt sich auf eigene Situationen trainieren

Neben der neuen Kamera steht auf der IFA die Weiterentwicklung von ReoNeura im Mittelpunkt. Besonders interessant ist die sogenannte Custom AI Detection. Nutzer sollen der KI künftig eigene Situationen beibringen können, die für ihr Zuhause relevant sind.

ReoNeuraReoNeura

Bild: Reolink

So könnte das System beispielsweise lernen, eine offenstehende Seitentür zu erkennen und anschließend gezielt darauf hinzuweisen. Damit geht Reolink über vorgegebene Kategorien wie Personen, Fahrzeuge oder Tiere hinaus. Die Verarbeitung soll dabei lokal und ohne verpflichtendes Cloud-Abonnement erfolgen.

Home Hub 2 durchsucht Aufnahmen per natürlicher Sprache

Passend dazu stellt Reolink den neuen Home Hub 2 vor. Die lokale Zentrale kann Aufnahmen mehrerer Reolink-Kameras speichern und verwalten. Insgesamt lassen sich bis zu acht Kameras verbinden und über externen Speicher bis zu 16 TB bereitstellen.

Eine der wichtigsten Funktionen ist die lokale KI-Videosuche. Statt Aufzeichnungen manuell zu durchsuchen, sollen Nutzer Ereignisse mit Beschreibungen in natürlicher Sprache finden können. Die Suche läuft ebenfalls lokal und setzt kein Cloud-Abonnement voraus.

Auch TrackFlex WiFi kommt mit zwei Objektiven

Auf der IFA zeigt Reolink außerdem die neue TrackFlex WiFi. Die 4K-Kamera kombiniert zwei Objektive, eine Erkennung außerhalb des eigentlichen Bildausschnitts über 270 Grad und eine schwenk- sowie neigbare Kamera mit automatischer Objektverfolgung.

Darüber hinaus unterstützt sie Dualband-Wi-Fi 6 und unterscheidet mithilfe der KI zwischen Personen, Fahrzeugen und Tieren. Für die USA ist der Marktstart im vierten Quartal 2026 für 199,99 US-Dollar vorgesehen. Einen konkreten deutschen Preis nennt Reolink bislang nicht.

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