Mähroboter Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro im Test: Top-Leistung für knapp 1000 Euro


Mit einer großen Schnittbreite mäht der Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro relativ zügig und dank Trimmermodul bleibt an der Kante fast nichts stehen.

Mit dem Goat A1600 Lidar Pro hat Ecovacs einen weiteren Vertreter seiner Premium-Klasse im Programm, der in puncto Mähgeschwindigkeit und Kantenbearbeitung durchaus mit dem Topmodell A3000 Lidar Pro mithalten kann. Der markanteste Unterschied findet sich im Akku: Dieser fällt mit 3.000 mAh deutlich kleiner aus, was die maximale Flächenleistung auf 1600 m² begrenzt – ein Wert, der für die überwiegende Mehrheit heimischer Gärten dennoch mehr als ausreichend sein dürfte.

Ansonsten sind beide Modelle technisch nahezu identisch ausgestattet. Auf lästige Begrenzungskabel oder eine separate RTK-Antenne kann verzichtet werden, denn die Navigation basiert auf einem Zusammenspiel aus einem 360°-LiDAR, einem 3D-ToF-Sensor und einer KI-Kamera. Dieses System erweist sich besonders unter schwierigen Bedingungen als vorteilhaft, etwa wenn Satellitensignale durch dichte Baumkronen oder in Hinterhof-Lagen blockiert werden.

Der nachfolgende Testbericht gibt Aufschluss darüber, wie sich der Goat A1600 LiDAR Pro in einem vielseitigen Testgarten behauptet, der mit verschiedenen Zonen, Steilstücken, schmalen Passagen, festen Einfassungen und offenen Arealen aufwartet.

Design, Verarbeitung und Ausstattung

In puncto Ästhetik zeigt sich der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro in einem modernen weiß-schwarzen Farbkleid, dessen Verarbeitungsqualität sofort einen soliden und wertigen Eindruck vermittelt. Besonders ins Auge fallen die großen, grobstolligen Offroad-Reifen, die eine hervorragende Bodenhaftung erwarten lassen.

Den dominanten Blickfang auf der Oberseite bildet die charakteristische 360°-LiDAR-Kuppel, die bei Bedarf mit einer Schutzkappe versehen werden kann. An der Front wird das Sensor-Array durch eine KI-Fischaugenkamera (horizontaler Öffnungswinkel von 150°, vertikal 80°) sowie einen 3D-ToF-LiDAR (90° horizontales und 70° vertikales Sichtfeld) ergänzt, dessen Reichweite zwischen drei und vier Metern beträgt. Ein kleines Display mit drei Bedientasten und eine gut zugängliche rote Notstopp-Taste ermöglichen eine komfortable Bedienung, ohne dass zwingend das Smartphone zum Einsatz kommen muss. Die Unterseite beherbergt zwei Messerscheiben, die jeweils mit drei Klingen bestückt sind und eine Drehzahl von 3.000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Der seitliche Fadentrimmer wird separat angebracht.

Angetrieben wird der Goat A1600 LiDAR Pro von einem 3.000-mAh-Akku mit einer Spannung von 32,4 V, was insgesamt etwa 97 Wh ergibt und für Areale bis zu 1.600 m² ausgelegt ist. Das Gewicht wird mit 17,8 kg beziffert, der Anschaffungspreis liegt bei etwa 1.500 Euro. Das bereits getestete Spitzenmodell A3000 LiDAR Pro (Bestenliste) hingegen nutzt einen wesentlich leistungsfähigeren 243-Wh-Akku für Flächen bis 3.000 m², wiegt 18,3 kg und schlägt mit ungefähr 2.300 Euro zu Buche. Abgesehen von der Batterie und dem schnelleren Ladegerät des größeren Bruders sind beide Geräte baugleich – die 33 cm messende Schnittbreite, der Trimmer sowie das Navigationssystem finden sich in identischer Form in beiden Modellen.

Die Ecovacs-App unterstützt die Kartierung mit zahlreichen Tipps.

Inbetriebnahme und Kartierung

Die Erstkonfiguration über die Ecovacs-App ist vorbildlich gelöst. Ein bildgestützter Assistent führt Schritt für Schritt durch die Bluetooth-Kopplung, das Scannen eines QR-Codes und die Herstellung der WLAN-Verbindung im 2,4-GHz-Band – selbst in gemischten Netzwerken lief dieser Prozess störungsfrei. Nach einem obligatorischen Firmware-Update war das Gerät innerhalb von etwa 30 Minuten betriebsbereit. Eine kleine Hürde stellte lediglich die Montage des Trimmermoduls dar, die etwas Geduld erforderte: Eine der Schrauben sitzt tief im Gehäuse und verlangt nach einem Kreuzschlitzschraubendreher mit einer mindestens 10 cm langen Klinge.

Die automatische Kartenerstellung funktioniert erwartungsgemäß nur bei eindeutig definierten Rasenkanten, wie sie etwa von Randsteinen oder Mauern gebildet werden. Aufgrund der offenen Grenzen des Testgartens, der nur abschnittsweise mit Einfassungen versehen ist, ließ sich diese Funktion nicht abschließend beurteilen. Für anspruchsvoll strukturierte Gärten erweist sich die manuelle Kartierung ohnehin als die verlässlichere Methode: Hierbei läuft der Nutzer in Bluetooth-Reichweite hinter dem Roboter her und lenkt ihn per App entlang der gewünschten Rasenkonturen. Dieses Vorgehen ist nicht nur präziser, sondern wird von der App auch sehr gut unterstützt, sodass mehrere Zonen und Verbindungswege problemlos angelegt werden können. Letztere legt die App praktischerweise automatisch an, wenn zwei Zonen nicht miteinander verbunden sind.

Die von Ecovacs angegebene Mindestdurchfahrtsbreite von 90 cm erwies sich im Praxistest als kritischer Wert. Die 70 cm schmale Passage im Testgarten konnte der Goat A1600 Lidar Pro ebenso wenig passieren wie sein größeres Pendant – ein Aspekt, der für Gärten mit engen Durchgängen von Relevanz ist.

Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro: An der nur 70 cm engen Verbindung zwischen zwei Rasenzoone scheitert der Mähroboter. Grund dürfte die größeren Breite aufgrund des Trimmermoduls sein. Denn im letzten Jahr schaffte das Vorgängermodell noch diese Engstelle.

Mähleistung im Praxistest

Bei der Flächenbearbeitung arbeitet der Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro in geraden, parallelen Bahnen und hinterlässt ein sauberes Schnittbild. Die Schnitthöhe ist elektrisch in 1-cm-Schritten zwischen 3 und 9 cm justierbar, wobei für jede Zone die Mährichtung exakt auf den Grad genau festgelegt werden kann. Die Mähgeschwindigkeit ist im Bereich von 0,4 bis 0,7 m/s einstellbar; für ein besonders gleichmäßiges Ergebnis kann zudem ein Schachbrettmuster mit 90°-Richtungswechsel aktiviert werden. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit sollte jedoch nur auf Flächen mit wenigen Hindernissen wie Bäumen oder Büschen vorgenommen werden, da eine höhere Fahrtgeschwindigkeit – dies ist eine allgemeine Eigenschaft von Mährobotern – zu einer geringeren Navigationspräzision führt.

Die Flächenleistung wurde auf einem 240 m² großen Testareal gemessen, für das der A1600 mit der niedrigsten Fahrgeschwindigkeit von 0,4 m/s 82 Minuten und mit 0,7 m/s 53 Minuten benötigte. Die Stundenleistung liegt somit zwischen 176 m² und 272 m². Das sind gute Werte, die zwar von Mähroboter mit einer höheren Schnittbreite übertroffen werden. Doch die meisten Konkurrenten, die für ähnlich große Rasenflächen vorgesehen sind, übertrumpft der Goat A1600 deutlich. Zieht man den aktuellen Preis von 1000 Euro in Betracht, ist er in dieser Preisklasse klar der schnellste.

Nach dem Mähen der 240 m großen Fläche zeigt der Akku bei der schnellsten Geschwindigkeit noch eine Restkapazität von 15 % auf, mit der langsamsten Fahrweise sind es 20 %.

Mit einer Schnittbreite von 33 cm Schnittbreite mäht der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro sehr zügig. Und dank integriertem Kantentrimmer bleibt auch an festen Grenzen kaum Rasen stehen.

Der integrierte Fadentrimmer stellt die wesentliche Neuerung der diesjährigen Ecovacs-Modelle dar. Sein Einsatz wird separat über die App initiiert, nachdem die zu bearbeitenden Kanten markiert wurden. Der Roboter fährt diese Linien ab, senkt den Trimmer auf eine feste Höhe von 6 cm und beginnt mit der Arbeit.

An den Außengrenzen des Gartens arbeitet das Trimmsystem durchaus zufriedenstellend – der manuelle Nachbearbeitungsaufwand ist merklich geringer als bei Geräten ohne diese Funktion. Dennoch offenbarte der Praxistest einige Schwachstellen: Gelegentlich verlor der Roboter unerklärlicherweise den Kontakt zur Rasenkante und manövrierte ins Flächeninnere, oder der Trimmer stellte während der Fahrt seinen Dienst ein. An Sperrflächen hielt das Gerät einen viel zu großen Abstand von 10 bis 20 cm, obwohl diese Hindernisse auf 1 bis 2 cm genau kartiert waren – der Trimmer verfehlte dort sein Ziel völlig. Hinzu kommt, dass die fest eingestellte Bauhöhe von 6 cm dazu führen kann, dass der Trimmer an Randsteinen aufsetzt, sofern der Rasen tiefer liegt als die angrenzende Fläche.

Laut Herstellerangaben können bei dichtem Gras mehrere Trimmsitzungen notwendig sein, und die Personenerkennung kann den Vorgang unterbrechen – beides ließ sich im Test bestätigen. Nach zwei Durchläufen waren die Außenkanten gut bearbeitet, die Probleme mit Sperrflächen bleiben jedoch ein Wermutstropfen. Dennoch: Kaum ein anderer Mäher lässt so wenig am Rand stehen, wie die Ecovacs-Modelle mit integrierter Trimmeinheit. Im Vergleich zum Test des A3000 LiDAR Pro im April treten die beschriebenen Fehler dank Firmware-Updates jedoch nicht mehr so häufig auf wie noch im Frühjahr.

Hängen Äste in den Rasen bleibt im Standardmodus die darunterliegende Fläche ungemäht. Für solche Fälle bietet die App die Option „Zone mit geringer Hindernisvermeidung“. Damit wird die visuelle Hinderniserkennung deaktiviert. Lediglich per Bumper, also mit Kontakt, registriert der Mähroboter Hindernisse.

Äste, die von den Grundstücksgrenzen in den Rasen reichen, können schnell zu einer Stolperfalle für die Navigation werden. Standardmäßig weicht der Goat A1600 LiDAR Pro diesen aus, sodass der darunterliegende Rasen ungemäht bleibt. Um dieses Problem zu umgehen, hält die App die Option „Zone mit geringer Hindernisvermeidung“ bereit. Werden entsprechende Flächen auf der digitalen Karte damit markiert, deaktiviert der Mäher für diese Abschnitte die visuelle Hinderniserkennung und mäht zuverlässig auch die Bereiche unter den überhängenden Zweigen. In diesem Modus bleibt nur die kontaktbasierte Hinderniserkennung aktiv.

Navigation und Hinderniserkennung

Das Holo-Scope-360-System, das den 360°-LiDAR mit dem frontalen 3D-ToF-LiDAR und der KI-Kamera zu einer Einheit verbindet, agiert im Normalbetrieb präzise und zuverlässig. Die Erkennung von Hindernissen funktioniert vorbildlich: Schläuche, kleine Bälle, Spielzeug oder sogar Igel – für die über 200 Objekttypen erkannt werden können – werden sicher umfahren. Da die Technik nicht auf Satellitensignale angewiesen ist, meistert der Roboter auch schattige Bereiche oder schlechte Empfangssituationen problemlos, was einen klaren Vorteil gegenüber RTK-basierten Systemen darstellt.

Einige kleine Einschränkungen sind dennoch zu vermerken. Die Hinderniserkennung reagiert bisweilen übermäßig vorsichtig auf hohes Gras oder Löwenzahn, was die Mähdauer unnötig ausdehnt. Abhilfe schafft hier die Anpassung des Vermeidungsmodus in der App, wo der Sicherheitsabstand auf 10, 15 oder 20 cm konfiguriert werden kann.

Ebenfalls leicht schwankend ist stellenweise die Überlappung der Mähbahnen, was den ansonsten positiven Gesamteindruck marginal trübt. Bei der Umfahrung von Hindernissen arbeitet der Roboter bis auf einen Abstand von etwa 5 cm, was für die meisten Alltagssituationen völlig ausreicht.

Hanglagen und Geländetauglichkeit

Laut Herstellerangaben beträgt die maximale Steigfähigkeit 50 %, was einer Neigung von etwa 27° entspricht. Im Testgarten wurde das Gerät sogar an einem 30°-Hang eingesetzt, also oberhalb der offiziellen Spezifikation. Auf weniger steilem Terrain arbeitete der Hinterradantrieb so lange zuverlässig, wie die Mährichtung längs zum Hang verlief. Beim Quermähen oder bei Nässe und rutschigem Untergrund kam es jedoch zu Traktionsverlusten; die Wendemanöver konnten in der Folge zu Rasenschäden führen. Für Gärten mit extremen Steigungen ist ein Allradantrieb, wie ihn etwa der Dreame A3 AWD Pro 3500 bietet, die bessere Wahl – dennoch gilt auch für solche Systeme, dass steile Passagen bei Trockenheit gemäht werden sollten, um Beschädigungen des Rasens zu vermeiden.

Steiles Gelände bewältigt der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro nur mit Schwierigkeiten. Mäht man quer zum Hang, gerät er an besonders steilen Stellen ins Rutschen und muss daher die Fahrtrichtung häufiger korrigieren.

Die maximale Überfahrhöhe liegt bei 4 cm, was für die meisten Gärten ausreichend ist. Die im Testgarten vorhandenen 4 bis 5 cm hohen Randsteine stellten jedoch ein unüberwindbares Hindernis dar, sodass eine der drei Rasenzonen nicht erreicht werden konnte. Für herkömmliche Hanglagen bis etwa 45 % Neigung und Gärten ohne hohe Bordsteinkanten ist das Gerät gut geeignet, bei extremen Anforderungen sind seine Grenzen jedoch erreicht.

Lautstärke und Betriebszeiten

Mit 62 dB(A) ist der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro im normalen Mähbetrieb angenehm leise und vergleichbar mit einer normalen Unterhaltung.

Ein gänzlich anderes Bild zeigt sich, wenn der integrierte Trimmer aktiv ist. Dann steigt die Geräuschkulisse auf bis zu 82 dB(A), was in etwa der Lautstärke eines herkömmlichen Rasentrimmers entspricht. Der Geräuschpegel variiert dabei je nach Situation – leiser beim Navigieren zwischen den Kanten und sehr laut am Rand. Laut Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) ist der Einsatz von Graskantenschneidern in den Zeitfenstern von 9:00 bis 13:00 Uhr sowie von 15:00 bis 17:00 Uhr erlaubt. Entsprechend sollte man den Kantenschnitt zu diesen Zeiten durchführen.

Sicherheit und Diebstahlschutz

Ein PIN-Code, der beim Einschalten oder beim Verlassen der Mähkarte abgefragt wird, sichert den Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro ab. Selbst mit Kenntnis dieser PIN ist das Gerät für Diebe jedoch wertlos, solange es mit einem Nutzerkonto verknüpft ist – eine erneute Verbindung mit der Ecovacs-App ist dann nicht möglich. Wird der Roboter angehoben, ertönt zudem ein Alarm. Optional kann für 150 Euro ein 4G-Modul mit GPS-Einheit nachgerüstet werden, das eine Echtzeit-Ortung sowie eine Fernsteuerung außerhalb des heimischen WLAN-Netzwerks ermöglicht.

Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro: Das Holo-Scope-360-System, das den 360°-LiDAR mit dem frontalen 3D-ToF-LiDAR und der KI-Kamera zu einer Einheit verbindet, agiert im Normalbetrieb präzise und zuverlässig.

Die Kombination aus LiDAR, Kamera und ToF-Sensor erkennt selbst kleine Gegenstände zuverlässig, ein hundertprozentiger Schutz ist jedoch nicht gegeben. Um nachtaktive Tiere wie Igel zu schützen, sollte der Mähroboter ausschließlich tagsüber laufen. In einigen Kommunen existieren bereits Nachtfahrverbote mit empfindlichen Strafen – in Leipzig können diese bis zu 50.000 Euro betragen. Nach dem Willen des Deutschen Städtetags könnte ein solches Verbot bundesweit eingeführt werden. Die Ecovacs-App ermöglicht, entsprechende Tierschutzzeiten zu definieren; standardmäßig ist hier der Zeitraum von 19:00 bis 7:00 Uhr hinterlegt.

Der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro bietet verschiedene Betriebsmodi. Mit „Auto-Mähen“ wird der gesamte kartierte Bereich gemäht. Mit „Bereichsmähen“ kann man gezielt Zonen mähen lassen. „Trimmen“ steht für das Mähen der Rasenkante mit der integrierten Trimmeinheit. Und auch manuell kann man den Rasen mähen oder trimmen.

App und Smart-Home-Integration

Die Ecovacs-App präsentiert sich funktional und übersichtlich. Sie ermöglicht zonenbasierte Einstellungen für Mährichtung, Geschwindigkeit, Schnitthöhe und den Abstand bei der Hindernisvermeidung. Zeitpläne, Tierschutzzeiten sowie eine Regenverzögerung von 3 bis 5 Stunden lassen sich ebenfalls konfigurieren. Die Kartenbearbeitung umfasst das Teilen und Zusammenführen von Zonen, das Anlegen von Sperrflächen und Verbindungspfaden sowie die gezielte Auswahl von Kanten für den Trimmer-Einsatz. Zusätzlich stehen manuelle Steuerung und ein Livestream der Kamera zur Verfügung. Allerdings ist die App nicht für Tablets wie das iPad optimiert – die Darstellung lässt sich nur vergrößern, ohne dass die Inhalte besser nutzbar werden.

Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro: Die Integration in Home Assistant basiert auf der Ecovacs-Cloud.

Für die Smart-Home-Einbindung bietet der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro Unterstützung für Amazons Alexa, den Google Assistant sowie Siri-Kurzbefehle für grundlegende Aktionen wie Start, Stopp und Rückkehr zur Ladestation. Eine Anbindung über die Ecovacs-Cloud an Smart Home by Hornbach ist möglich, beschränkt sich aber auf rudimentäre Funktionen wie Start und Stopp – selbst das Auslesen von Betriebsdaten wie dem Akkustatus ist nicht vorgesehen. Die von der Community betriebene Home-Assistant-Integration unterstützt inzwischen alle 2026er-Modelle von Ecovacs. Wie bei Hornbach ist diese Anbindung an die Hersteller-Cloud gekoppelt – ein rein lokaler Zugriff auf das Gerät ist nicht realisierbar. Dafür stellt sie alle wesentlichen Betriebsparameter bereit, sodass man nützliche Automatisierung erstellen kann.

Eine native Integration in Apple Home existiert nicht.

Preis

Mit einem regulären Preis von 1500 Euro ist der Ecovacs Goat A1600 deutlich günstiger als das große Pendant A3000. Aktuell kann dieser leistungsfähige Mähroboter mit integrierter Trimmeinheit sogar bereits für knapp 1000 Euro erworben werden. Der Tiefstpreis lag bei 890 Euro.

Fazit

Der Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro hinterlässt im Test einen überzeugenden Eindruck: In der Fläche liefert er eine sehr gute Mähleistung, und auch beim Kantenschnitt zeigt er sich durchaus solide. Auch wenn Letzteres bislang nicht perfekt ist, zählt es doch zum Besten, was aktuelle Mähroboter auf diesem Gebiet zu bieten haben.

An Steilhängen offenbaren sich hingegen Schwächen – hier sind Allrad-Mähroboter klar im Vorteil. Für Gärten mit vielen Engstellen ist das Gerät aufgrund der angebrachten Trimmeinheit ebenfalls nicht die erste Wahl. Für eher flache Areale mit festen Kanten oder weichen Übergängen stellt es jedoch eine ausgezeichnete Option dar, die vor allem durch ihr hohes Arbeitstempo und den vergleichsweise moderaten Preis punktet.



Source link

Leave a Comment