KI benutzt immer mehr KI. Laut OpenRouter-Analyst Peter Walker war der 6. Februar 2026 möglicherweise der letzte Tag, an dem Menschen mehr Tokens verbrauchten als KI-Agenten. Seitdem stieg der agentische Token-Verbrauch um das 14-Fache, der menschliche um das 2,8-Fache. Der Grund: Agenten arbeiten zunehmend selbstständig über längere Zeiträume und stoßen dabei weitere KI-Prozesse an, um ihre Aufgaben zu lösen.

Laut Walker stammen bei Agenten fast 70 Prozent des gesamten Token-Verbrauchs aus dem gecachten Prompt, der deutlich günstiger abgerechnet wird. Die tatsächlichen Kosten steigen also nicht so stark, wie es die reinen Token-Zahlen vermuten lassen.
OpenRouter bedient bevorzugt Open-Weight-Modelle, die teils weniger tokeneffizient sind als Modelle von OpenAI oder Anthropic. Der Trend dürfte aber auch bei den großen Laboren ähnlich verlaufen. Begonnen hat die Tokeninflation bereits mit Reasoning-Modellen, die länger nachdenken, bevor sie antworten.
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