Palmer Luckeys Modretro bringt N64-Klon


2024 hatte Palmer Luckey, bekannt als Oculus-VR-Gründer und Mitgründer der Tech-Waffenschmiede Anduril, mit seiner Hardwarefirma Modretro eine Neuauflage des Game Boy Color auf den Markt gebracht. Im Juli 2025 kündigte Luckey einen N64-Klon auf FPGA-Basis an. Die Retrokonsole ist als M64 jetzt offiziell verfügbar.

M64 unterstützt originale N64-Module

Die M64 soll die originalen N64-Module sowie die ursprünglichen Controller unterstützen, wie heise.de schreibt. Es lassen sich aber auch moderne, kabellose Alternativen wie die Bluetooth-Controller 8Bitdo-64 oder die von Modretro selbst angebotenen M64-Pro-Controller anschließen. Wie bei der N64 können auch an die M64 bis zu vier Controller gleichzeitig angeschlossen werden.

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Insgesamt hat Modretro sehr darauf geachtet, dass das ursprüngliche Spielgefühl möglichst originalgetreu wiedergegeben wird. Luckey etwa erklärte, er habe eine Konsole bauen wollen, die aussieht wie in den 1990ern, aber mit heutiger Technik.

Retro: Games auf Röhrenfernseher zocken

Entsprechend lassen sich die Spiele mithilfe eines Adapters auf einem Röhrenfernseher ausgeben. Der Adapter soll allerdings erst Ende 2026 kommen. Darüber hinaus gibt es aber eine HDMI-Ausgabe mit 720p, 1080p, 1440p oder 4K bei 60 Bildern pro Sekunde.

Weiteres Zubehör können Nutzer:innen über zwei USB-Anschlüsse verbinden. Außerdem gibt es einen USB-Stromanschluss und einen Micro-SD-Kartenslot. Eine 16 Gigabyte fassende Speicherkarte ist bei dem M64 vorinstalliert.

Modretro plant neue M64-Games

Neben den alten Spielen will Modretro übrigens auch neue Spiele sowie Neuauflagen älterer Titel an den Start bringen. Dazu arbeitet das Unternehmen mit Entwickler:innen und größeren Studios zusammen. Zum Marktstart stehen laut heise.de vier Modulspiele bereit, die Interessierte separat kaufen können.

Im Online-Shop von Modretro steht die M64 in vier Farben zum Preis von 230 US-Dollar zum Kauf bereit. Controller sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen zusätzlich für jeweils 90 Dollar erworben werden.

M64 auch in DACH-Region erhältlich

Die Retrokonsole lässt sich übrigens auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz schicken. Dann werden rund 250 Euro für die M64 und jeweils knapp 100 Euro pro Controller fällig. Zum Vergleich: Der 8Bitdo-64-Controller ist für rund 40 Euro zu haben.

Diese Spiele wurden auf längst toten Konsolen veröffentlicht

Das Vier-Module-Paket mit verschiedenen neuen Games („Release Titles Bundle“) kostet noch einmal knapp 200 Euro. Neben den Versandkosten kommen beim Kauf der M64 im Modretro-Shop noch eine Einfuhrsteuer und weitere Gebühren hinzu. Diese können insgesamt gut 40 Euro zusätzlich ausmachen.



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