Neben dem Define One (Test) präsentiert Fractal Design mit dem Summit heute auch eine ganz neue Gehäuseserie. Mit einer edlen Holzeinfassung rund um die Front und Holzfüßen soll das Summit die Blicke auf sich ziehen. Mit zwei Farben und insgesamt sechs Ablegern beginnen die Preise ab rund 175 Euro.
Holz für den edlen Look
Das neue Fractal Design Summit knüpft an das Erfolgsrezept der North-Serie (Test) an und verbindet laut Hersteller ein schlichtes Design mit edlen Holzelementen. Anders als bei der North-Serie und anderen Ablegern dieser Art findet sich das Holz dabei jedoch nicht an der Front, sondern umrahmt die vordere Gehäusepartie vollständig, sodass auch das I/O-Panel in Holz eingefasst ist. Das hölzerne Design kommt auch an den Gehäusefüßen zum Einsatz.
2 Farben × 3 Hölzer ergeben 6 Ableger
Fractal Design bietet das Summit in den Grundfarben Schwarz und Weiß an. Darüber hinaus kann zwischen einem geschlossenen Seitenteil (Solid) und einem Seitenelement aus Glas (TG) gewählt werden. Während die weißen (Chalk White) Gehäusevarianten mit Eichenholz bestückt sind, kommt bei den schwarzen (Black) Ablegern dunkles Walnussholz zum Einsatz.
Ergänzend dazu gibt es zwei schwarze Glasableger, die als Blackout-Version auf eingefärbtes schwarzes Holz setzen und optional eine indirekte RGB-Beleuchtung bieten.
Alle Ableger sollen zeitnah den Handel erreichen. Im Preisvergleich werden sie zum Marktstart noch nicht gelistet. Der ComputerBase-Redaktion wurde bereits ein Testmuster angeboten, sodass ein entsprechender Test in Kürze folgen wird.
Spezifikationen im Detail
Das Fractal Design Summit setzt auf eine Front aus Lochgitter. Zugunsten eines besseren Luftstroms wird bis auf den Netzteilplatz an allen übrigen Stellen auf Staubfilter verzichtet. Das I/O-Panel sitzt an der vorderen Stirn und bietet neben zwei einfachen USB-Anschlüssen auch einen USB-C-Port mit einer Übertragungsrate von 20 GBit/s (USB 3.2 Gen 2×2).
Im Innern ähnelt das Summit sehr dem Define One und entspricht damit weitgehend dem derzeit gehobenen Standard, wenngleich das Summit an einigen Punkten größer ausfällt als der Gehäusebruder. Die Hardware-Kammer ist zweigeteilt, sodass das Netzteil mitsamt Datenträgern hinter einer Blende verschwindet. Im vorderen Bereich der Netzteilblende befindet sich ebenfalls eine Luftführung, die die geförderte Luft direkt zur Grafikkarte leiten soll.
Gummierte Kabeldurchlässe und ein flexibel einstellbarer Grafikkartenhaltearm, der sich im Test des Define One als sehr gut erwies, sind ebenso mit an Bord. Gleiches gilt für den Mainboard-Träger, der Aussparungen für rückwärtige Anschlüsse (Back Connect) bereithält und das sowohl für ATX- als auch für mATX-Mainboards.
Mit einer maximalen CPU-Kühlerhöhe von 173 mm und einer maximalen Grafikkartenlänge von bis zu 425 mm findet nahezu jede aktuelle Consumer-Hardware Platz in dem neuen Gehäuse. Auch hinter dem Mainboard-Träger gleicht das Summit dem Define One.
Bei beiden Gehäusen können unterhalb der Luftführung zwei 2,5″-Laufwerke verschraubt werden. Weitere Datenträger können mittels Halterungsschienen variabel an der Trägerwand verbaut werden. Zwei Schienenpaare werden ab Werk mitgeliefert, an denen entweder zwei 3,5″- oder bis zu vier 2,5″-Festplatten befestigt werden können.
Zum Verlegen der Kabel bietet das Summit 34 mm bis zur Gehäusewand. Wie schon beim Meshify 3 (Test) und ebenso dem Define One (Test) setzt auch das Summit beim Kabelmanagement auf justierbare Halterungen. Die Klemmen können zudem variabel am Mainboard-Träger gesteckt werden, was sich zuletzt in beiden Fällen als simpel und überaus gut gelöst zeigte.
Hinsichtlich der Kühlung kommt das Fractal Design Summit ab Werk mit drei 140-mm-Lüftern vom Typ Momentum 14 daher. AiO-Wasserkühlungen werden bis zu einer Größe von 360 mm unterstützt. Für tiefere Radiatorengespanne kann die Luftführung am Boden entnommen werden.
ComputerBase hat die Informationen zu diesem Artikel von Fractal Design unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.






