Schutzkonzepte für physische und digitale Sicherheit


TAS-Link-IV Schutzkonzepte

Die Übertragungseinrichtung “TAS-Link IV”

(Bild: TAS)

Eine Schlüsselrolle übernehmen dabei die Sicherheitsrouter der “TAS-Link IV”-Serie. Die speziell für sicherheitskritische Anwendungen entwickelten Übertragungseinrichtungen gewährleisten die normkonforme Übertragung von Alarmen und Störmeldungen nach EN 50136 und schaffen die Grundlage für eine sichere Datenkommunikation.

Durch die Unterstützung moderner Mobilfunkstandards sowie redundanter Kommunikationswege bieten die Sicherheitsrouter eine hohe Ausfallsicherheit und fungieren als sicheres Gateway für Gefahrenmeldesysteme, Notruf- und Serviceleitstellen, Gebäudemanagementsysteme und weitere vernetzte Anwendungen. Gleichzeitig ermöglichen sie Remote Access mit gesicherter End-to-End-Konnektivität und unterstützen damit die sichere Integration in bestehende IT-Strukturen oder den Aufbau geschlossener Netzwerke.

Für aktuelle und kommende Mobilfunkstandards sind die Übertragungseinrichtungen der “TAS-Link IV”-Serie gerüstet: In Verbindung mit einem LTE- oder LTE-M-Modul nutzen sie das 4G-Mobilfunknetz und können mit dem Modul TER auf 5G vorbereitet werden. Sie unterstützen zudem alle gängigen Übertragungsprotokolle für die digitale Alarmübermittlung sowie Sprachübertragung über Voice over LTE (VoLTE) und den Versand von SMS-Nachrichten.

Damit bieten sie eine zukunftssichere Lösung vor dem Hintergrund der geplanten Abschaltung des 2G-Mobilfunknetzes in Deutschland im Jahr 2028. Von dieser Entwicklung sind insbesondere Übertragungseinrichtungen für Gefahrenmeldungen in Alarm- und Brandmeldeanlagen betroffen. Bereits heute können Einschränkungen auftreten, da Mobilfunkanbieter Frequenzressourcen zunehmend zugunsten von 4G- und 5G-Technologien umwidmen.

Für ältere Generationen der “TAS-Link”-Serie stehen normkonforme Umrüstlösungen zur Verfügung. Dabei wird lediglich die Platine ausgetauscht, während Gehäuse, Netzteile, Erweiterungsmodule und die bestehende Konfiguration erhalten bleiben. Das reduziert den Installationsaufwand und schützt bereits getätigte Investitionen.

Zentrale Verwaltung und maximale Transparenz

Ein weiterer Baustein des Sicherheitsansatzes ist das ab 2027 verfügbare Device Management System von TAS. Über die zentrale Plattform können sämtliche “TAS-Link IV“-Übertragungseinrichtungen eines Objektes verwaltet, konfiguriert und überwacht werden. Inbetriebnahmen, Firmware-Updates und Servicearbeiten lassen sich sicher aus der Ferne durchführen, wodurch Vor-Ort-Einsätze reduziert und Betriebsabläufe optimiert werden.

Ergänzende Monitoring- und Analysefunktionen schaffen jederzeit Transparenz über den Zustand der installierten Systeme. Ereignisspeicher und Telemetriedaten können zentral ausgewertet werden, sodass potenzielle Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden können. Dies erhöht die Betriebssicherheit und unterstützt Betreiber bei der Einhaltung hoher Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen. TAS Sicherheits- und Kommunikationstechnik präsentiert seine Lösungen auf der Security Essen vom 22. bis 25. September 2026 in Halle 7, Stand 7C36.

Gemeinsam für ein integriertes Gefahrenmanagement

Gemeinsam mit Klüh Security wird von TAS auch die Zukunft moderner Sicherheitsleitstellen demonstriert. Wie lassen sich steigende Sicherheitsanforderungen, verteilte Standorte und eine wachsende Zahl technischer Systeme effizient beherrschen? Die Antwort liegt in einem ganzheitlichen Gefahrenmanagement, das Informationen bündelt, Prozesse automatisiert und Verantwortliche jederzeit handlungsfähig macht. Im Rahmen eines Live-Szenarios auf dem Messestand 8C21 von Klüh Security erleben Besucher, wie sicherheitsrelevante Ereignisse in Echtzeit erfasst, bewertet und bearbeitet werden können – von der Alarmmeldung bis zur abgestimmten Intervention.

Grundlage der Lösung ist das Physical Security Information Management (PSIM)-System “Winguard” von Advancis. Als zertifizierter “Winguard”-Integrator übernimmt die TAS die Beratung, Planung, Implementierung und den Betrieb skalierbarer Lösungen – vom Einzelarbeitsplatz bis hin zu komplexen Netzwerkarchitekturen. Der besondere Mehrwert liegt in der zentralen Zusammenführung unterschiedlichster Gewerke auf einer gemeinsamen Oberfläche. Sicherheits-, Gebäudeautomations- und Kommunikationstechnik werden miteinander vernetzt, sodass Betreiber jederzeit einen vollständigen Überblick über alle sicherheitsrelevanten Prozesse erhalten. Ereignisse werden strukturiert dargestellt, Abläufe standardisiert und Reaktionszeiten verkürzt.

Ergänzt wird das Konzept durch die Leitstellenkompetenz von Klüh Security. Qualifizierte Sicherheitsfachkräfte überwachen in der rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle (AES/NSL) sämtliche sicherheitsrelevanten Prozesse und unterstützen Unternehmen bei der schnellen und professionellen Bearbeitung von Ereignissen. Von der Bedarfsanalyse über die Projektierung und Systemintegration bis hin zu Betrieb und Wartung bieten TAS und Klüh Security einen durchgängigen Lösungsansatz aus einer Hand. Das Ergebnis ist ein effizientes, skalierbares und zukunftssicheres Gefahrenmanagementsystem, das Transparenz schafft und Verantwortliche im Ernstfall zuverlässig unterstützt.



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