Schutz für Löschfahrzeuge – elektro.net


Auch Feuerwehren müssen sich für den Brandfall rüsten

Produktbericht |
07.08.2026

Zur Bekämpfung eines Brandes sind Feuerwehren verlässlich und umgehend zur Stelle. Jedoch müssen auch Feuerwehrhäuser und Löschfahrzeuge mit moderner Sicherheitstechnik ausgestattet sein, um Brandschutz in den eigenen Reihen zu gewährleisten.

Brandschutz Löschfahrzeuge

Die Feuerwehr in Rietz setzt auf Brandmeldesysteme von Labor Strauss

(Bild: Labor Strauss)

Wenn es um den Schutz anderer geht, ist die Feuerwehr meist die erste Instanz. Doch auch die Feuerwehrhäuser selbst sind nicht vor Brandgefahren gefeit. Besonders in modernen Rüsthäusern, in denen Einsatzfahrzeuge dauerhaft an Strom- und Ladeleitungen angeschlossen sind, steigt das Risiko. In den meisten Löschfahrzeugen der Feuerwehr befinden sich heute mehrere Einsatzgeräte mit Lithium-Ionen-Akkus, die eine ernstzunehmende Gefahrenquelle darstellen.

Brandschutz bei der Feuerwehr Rietz

Die Feuerwehr im österreichischen Rietz weiß, dass ein umfassender Brandschutz auch im eigenen Haus unverzichtbar ist – nicht zuletzt, um Ausrüstung, Fahrzeuge und öffentliche Investitionen zu schützen. „In Feuerwehrhäusern kommt hinzu, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr selbst erhalten bleiben muss. Um das zu gewährleisten, setzen wir auf die Brandmeldesysteme von Labor Strauss“, so Rainer Schuchter, Projektverantwortlicher bei der Feuerwehr Rietz.

Feuerwehr Löschfahrzeuge

Feuerwehrfahrzeug mit Funkmelder

(Bild: Labor Strauss)

Ein besonderer Schwerpunkt bei der Sicherheitstechnik von Feuerwehrhäusern und Löschfahrzeugen liegt dabei auf der Überwachung der Fahrzeuginnenräume mittels Brandmeldern. Die Fahrzeuge, die durch zahlreiche technische Einrichtungen und batteriebetriebene Geräte besonders gefährdet sind, werden damit während der Standzeiten in den Feuerwehrhäusern bestmöglich geschützt. Bei der Feuerwehr Rietz werden mit der Technik von LST der Fahrzeuginnenraum von fünf Feuerwehrfahrzeugen mit Funkmeldern sowie die Feuerwehrhalle mit verkabelten Meldern überwacht.

Eine besondere Herausforderung war die Anbindung der Melder im Fahrzeug-Innenraum, da eine Kabelverlegung in den Feuerwehrfahrzeugen sehr aufwendig wäre. Das konnten wir jedoch mit einer Funkvariante lösen“, erklärt Benjamin Schöpf, Projektleiter bei LST. Zudem hat Labor Strauss eine Funklösung mit automatischer Abschaltung der Melder integriert: Sobald die Ladeleitung eines Einsatzfahrzeugs abgezogen wird, erkennt dies die Brandmelderzentrale und deaktiviert den entsprechenden Melder, bevor das Fahrzeug ausrückt. Fehl- oder Störmeldungen werden so zuverlässig verhindert, wenn das Fahrzeug die Halle verlässt.

Rietz Löschfahrzeuge

Innenausstattung des Feuerwehrfahrzeugs

(Bild: Labor Strauss)

Sobald das Einsatzfahrzeug wieder in das Feuerwehrhaus zurückkehrt und an die Stromquelle angesteckt wird, wird der Melder auch wieder automatisch eingeschaltet und ist betriebsbereit. Innerhalb nur eines Monats, von Februar bis März 2026, erfolgte die Montage und Inbetriebnahme.

Tirol: Regionale Anforderungen im Fokus

Kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und persönliche Ansprechpartner – darauf setzt LST seit vielen Jahren in Tirol. „Unsere Stärke liegt in der Kundennähe. Gerade bei komplexen technischen Anlagen werden prompte Rückmeldungen auf Anfragen, regionale Nähe sowie technische Kompetenz bei der Planung und Ausführung besonders geschätzt“, erklärt Daniel Burger, Vertriebsleiter Österreich bei LST.

Die alpine Topografie Tirols bringt zudem besondere Herausforderungen mit sich. Neben der Feuerwehr in Rietz zählen beispielsweise auch das Thöni Werk in Telfs sowie das Kraftwerk in Kühtai, das sich derzeit in Bau befindet, zu den dortigen LST-Kunden.



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