In China üben humanoide Roboter bereits das Einräumen von Büchern und das Falten von Wäsche, in Deutschland kann sich fast die Hälfte der Menschen einen solchen Helfer im eigenen Zuhause vorstellen. Zuletzt haben wir bereits über humanoide Roboter aus China berichtet, jetzt zeigt eine aktuelle Umfrage, wie offen Deutschland für die nächste Smarthome-Stufe wirklich ist.
Humanoide Roboter als Smarthome 2.0
Was in China als Training für Haushaltsroboter läuft, könnte perspektivisch auch bei dir zu Hause landen. Menschen machen dort Bewegungen vor, die Roboter anschließend nachahmen, vom Bücherregal einräumen bis zum Wäschefalten. Diese Trainingsphase gilt als Vorstufe für einen späteren Einsatz in privaten Haushalten.
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Quelle: ntv
Fast die Hälfte der Deutschen zeigt sich einem menschenähnlichen Roboter gegenüber bereits offen. Das geht aus einer aktuellen, repräsentativen Bitkom-Umfrage unter gut 1.100 Personen ab 16 Jahren hervor. Humanoide Assistenten gelten damit als mögliche nächste Stufe der Smarthome-Entwicklung, gewissermaßen als Smarthome 2.0, das nicht mehr nur einzelne Aufgaben automatisiert, sondern flexibel mehrere Tätigkeiten im Haushalt übernimmt.
Smarthome heute | Von Alarmanlage bis Zutrittskontrolle
Bevor Roboter durch die Wohnung laufen, ist das klassische Smarthome längst Alltag. Am weitesten verbreitet sind smarte Lampen und Leuchten mit 46 Prozent Nutzung. Saugroboter kommen inzwischen auf 33 Prozent, ein Plus von 7 Prozentpunkten gegenüber 2024. Wenn du selbst noch auf der Suche bist, hilft dir unser Saugroboter Finder bei der Auswahl. Energiesysteme, Heizkörperthermostate und Verbrauchszähler kommen auf 28 Prozent, intelligente Alarmsysteme für mehr Sicherheit nutzen 23 Prozent der Befragten.
Auch so manche Tür lässt sich inzwischen smart verriegeln. Hier raten Polizei und Verbände allerdings zu zertifizierten Systemen, da gerade bei günstigen No-Name-Produkten häufiger Probleme mit dem Datenschutz auftreten. Wer nachrüsten will, ist mit etablierten Herstellern wie dem Nuki Smart Lock Go (hier im Test) auf der sicheren Seite.
Wie realistisch ist der Roboter zu Hause?
Bis der humanoide Roboter tatsächlich bei dir zu Hause staubsaugt oder kocht, dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen. Die aktuellen Testphasen in China konzentrieren sich vor allem auf einzelne, klar abgegrenzte Handgriffe. Komplexe Alltagsroutinen bleiben vorerst Zukunftsmusik. Wie weit einzelne Hersteller trotzdem schon sind, zeigt etwa 1X mit seinem Roboter Neo, der Wäsche aufhängen und die Spülmaschine einräumen soll.
Für die Bereitschaft der Deutschen spielt das aber offenbar schon jetzt keine große Rolle: Die Offenheit gegenüber humanoiden Robotern zeigt, dass viele Menschen bereit sind, dem Smarthome die nächste, deutlich anspruchsvollere Ausbaustufe zuzutrauen.
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